Sydney

Warum ein Neonazi in Australien »Mein Kampf« im Gefängnis lesen darf

Foto: picture alliance / AP Photo

Ein Gericht in Australien hat einem angeklagten Neonazi zur Vorbereitung seiner Verteidigung den Zugang zu Adolf Hitlers »Mein Kampf« erlaubt.

Der Angeklagte hatte sich beim Gericht in Ballarat beschwert, weil seine Ausgabe des Buches von der Gefängnisverwaltung beschlagnahmt worden war, wie der australische Sender ABC berichtet. Die Verhandlung gegen den 33-Jährigen sollte heute beginnen.

Lesen Sie auch

Dem Neuseeländer wird vorgeworfen, vor zwei Jahren eine Gruppe von etwa 30 Rechtsextremisten bei einer unerlaubten Kundgebung angeführt zu haben. Sie sollen in einem Park der Stadt Ballarat - 120 Kilometer nordwestlich der Metropole Melbourne - rassistische Parolen skandiert haben.

Vor allem in Sydney und Melbourne machen rechtsextreme Gruppen immer wieder öffentlich Stimmung gegen Juden und sexuelle Minderheiten. Für Entsetzen sorgte etwa 2023 die öffentliche Feier von Adolf Hitlers Geburtstag im Melbourner Restaurant »The Bavarian«. kna

Iran-Krieg

Hält die Waffenruhe?

In Pakistan wollen die USA und der Iran ab heute über eine dauerhafte Friedenslösung beraten. Doch vorab gibt es bereits Streit über wichtige Punkte

 10.04.2026

Bayern

Anschlag auf israelisches Lokal in München

Drei Einschläge an den Fenstern, laute Knalle: Unbekannte beschädigen ein israelisches Lokal in München. Der Staatsschutz ermittelt

 10.04.2026

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime gewaltsam begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Washington

Berichte: Iran bricht Kontakt mit US-Seite ab

Wenige Stunden vor Ablauf seines Ultimatums droht US-Präsident Trump dem Iran mit harschen Worten. Laut Berichten zieht Teheran daraus Konsequenzen

 07.04.2026

New York

Russland und China stimmen gegen UN-Resolution zur Straße von Hormus

Seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran ist die Meerenge für die Handelsschifffahrt weitgehend blockiert. Eine UN-Resolution zur Entschärfung der Lage ist nun gescheitert

 07.04.2026

Washington

Trump: »Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen«

Mit Drohungen hat der US-Präsident bereits in den Tagen vor Ablauf seiner Frist versucht, den Druck auf den Iran zu erhöhen. Nun legt er noch einmal nach

 07.04.2026

Berlin

Antisemitismusbeauftragter gegen »Kufiyas in Buchenwald«

Vor dem Gedenken an die Befreiung des früheren NS-Konzentrationslagers wird über angekündigten propalästinensischen Protest gestritten. Felix Klein solidarisiert sich mit der Gedenkstättenleitung

 07.04.2026

Teheran

Landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur im Iran

Mehrere Autobahnen und Eisenbahnbrücken wurden angegriffen. Israels Premierminister Netanjahu bestätigt die Angriffe und sagt, dass die Ziele von den Revolutionsgarden genutzt würden

 07.04.2026 Aktualisiert

Teheran

Iran meldet Angriff auf Eisenbahnbrücke

Israels Militär droht mit Angriffen auf das iranische Schienennetz. Nur wenige Stunden später meldet der Iran die Bombardierung einer Eisenbahnbrücke

 07.04.2026