Nahost

US-Regierung segnet Milliarden-Rüstungsdeal mit Israel ab

Eine F-15 der israelischen Luftwaffe Foto: copyright (c) Flash90 2024

Die US-Regierung hat Rüstungsverkäufe an Israel in großem Umfang genehmigt. Der Kongress sei über den bevorstehenden Verkauf von Rüstungsgütern in Höhe von mehr als 20 Milliarden US-Dollar (rund 18 Milliarden Euro) informiert worden, teilte das US-Außenministerium mit.

Dieser umfasse unter anderem mehr als 50 Kampfflugzeuge vom Typ F-15, Panzermunition sowie taktische Militärfahrzeuge.

Die Erfüllung solcher Verträge durch die Rüstungsindustrie ist ein jahrelanger Prozess. So soll die Lieferung der Panzermunition etwa erst 2027 beginnen, die der Kampfflugzeuge erst 2029. Es geht also um die langfristige Ausstattung des israelischen Militärs – und nicht um dessen Ausrüstung im aktuellen Konflikt Israels mit der Hamas im Gazastreifen.

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Die USA sind die wichtigste Schutzmacht Israels. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind jedoch angespannt. Washington hatte zeitweise das Vorgehen der israelischen Streitkräfte gegen den palästinensischen Terror im Gazastreifen kritisiert.

Für die US-Regierung unter Präsident Joe Biden ist der Umgang mit Militärhilfen für Israel ein innenpolitischer Balanceakt. Kritiker fordern mehr Transparenz darüber, wie US-Waffen von Israel eingesetzt werden und ob dabei das humanitäre Völkerrecht eingehalten wird.

Israel geht in Gaza gegen den Terror vor, nicht aber gegen die Zivilbevölkerung. Die Streitkräfte (IDF) warnen Bewohner jeweils vor bevorstehenden Angriffen gegen Terroristen und geben ihnen die Gelegenheit zur Flucht. Auch richten sie sichere Fluchtrouten ein. Zugleich werden täglich zahlreiche Lastwagenladungen Hilfsgüter über Israel nach Gaza eingeführt. dpa/ja

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