Rechtspopulismus

TikTok: Reichweite von AfD-Politiker wird gedrosselt

Wird nun in deutlich weniger Feeds auftauchen: Maximilian Krah (AfD) Foto: JA

Auf TikTok hat die AfD Oberwasser - doch jetzt zieht die Plattform für Kurzvideos dem erfolgreichsten TikToker der Partei Grenzen. Wie der »Spiegel« am Dienstag online meldete, schränkt TikTok die Reichweite von Maximilian Krah deutlich ein. Die Beiträge des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl würden momentan nicht mehr im zentralen Element der App, dem sogenannten »Für dich-Feed« ausgespielt. Während Krahs Videos im vergangenen Jahr noch zum Teil über eine Million Aufrufe erreichten, sind es momentan wenige Tausend.

TikTok bestätigte auf Anfrage des »Spiegel« eine insgesamt 90-tägige Drosselung des Kontos. Krah habe »wiederholte Verstöße gegen unsere Community-Richtlinien« begangen, teilte das Unternehmen mit. Welche Beiträge genau zu der Maßnahme führten, ließ TikTok demnach unbeantwortet.

Laut »Spiegel«-Informationen soll Krah mit homophoben Aussagen, mit Hetze gegen Flüchtlingen und Aussagen im Sinne der Verschwörungstheorie von einem großen Bevölkerungsaustausch gegen die Regeln der Plattform verstoßen haben. Wie Krah auf »Spiegel«-Anfrage mitteilte, wurden überdies mehrere seiner Videos vollständig gesperrt.

Die Präsenz der AfD in den Sozialen Medien sorgte zuletzt häufiger für Schlagzeilen. So haben Medienberichten zufolge Politiker der AfD-Bundestagsfraktion auf TikTok mehr als 400.000 Follower; alle anderen Fraktionen kommen zusammen auf rund 220.000 Follower.

USA

Medien: 15 Jahre Haft für Ex-Hollywood-Mogul Weinstein

Harvey Weinstein war einst ein mächtiger Medienmodul, dann kamen Vorwürfe Dutzender Frauen zu Sexualverbrechen ans Licht. Er sitzt im Gefängnis. Bis heute beschäftigen sich Gerichte mit dem Fall

von Anna Ringle  23.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 23.09.2026

Jerusalem/New York

Benjamin Netanjahu: Werde vor UNO die Wahrheit über Mamdani sagen

Israels Ministerpräsident wirft dem New Yorker Bürgermeister Unterstützung der Hamas und Hetze gegen Juden vor

 23.09.2026

Machtgedanke zu verlockend? SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (r.) und Elif Eralp von der Linkspartei bei einer Podiumsdiskussion vor der Wahl

Kommentar

Finaler Tabubruch

Ein persönlicher Appell an die Berliner SPD, sich nicht mit den dunkelroten Judenfeinden von der Linkspartei einzulassen

von Daniel Killy  23.09.2026

Debatte

Außenminister Sa’ar kontert Vorwürfe von Österreichs Bundespräsident Van der Bellen

Sa’ar drehte Van der Bellens Aussage um und fügte hinzu: Kein österreichischer Bürger dürfe für den »Unsinn« seines Präsidenten verantwortlich gemacht werden

 23.09.2026

Solidarität

LED-Truck gegen Judenhass in fünf deutschen Städten

Mit einer bundesweiten Aktion wollen die »Christen an der Seite Israels« rund um den Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober auf Antisemitismus aufmerksam machen

 23.09.2026

Düsseldorf

Islamistischer Schüler wegen zweifachem Messerangriff verurteilt

Ein Essener Schüler ist wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Das Oberlandesgericht sprach ihn schuldig

 23.09.2026

Berlin

SPD-Fraktionschef Raed Saleh tritt nicht wieder an

Nach 15 Jahren an der Spitze zieht der Spandauer die Konsequenzen aus dem historisch schlechten Wahlergebnis: Er will nicht erneut für den Vorsitz seiner Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus kandidieren

 23.09.2026