Rechtspopulismus

TikTok: Reichweite von AfD-Politiker wird gedrosselt

Wird nun in deutlich weniger Feeds auftauchen: Maximilian Krah (AfD) Foto: JA

Auf TikTok hat die AfD Oberwasser - doch jetzt zieht die Plattform für Kurzvideos dem erfolgreichsten TikToker der Partei Grenzen. Wie der »Spiegel« am Dienstag online meldete, schränkt TikTok die Reichweite von Maximilian Krah deutlich ein. Die Beiträge des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl würden momentan nicht mehr im zentralen Element der App, dem sogenannten »Für dich-Feed« ausgespielt. Während Krahs Videos im vergangenen Jahr noch zum Teil über eine Million Aufrufe erreichten, sind es momentan wenige Tausend.

TikTok bestätigte auf Anfrage des »Spiegel« eine insgesamt 90-tägige Drosselung des Kontos. Krah habe »wiederholte Verstöße gegen unsere Community-Richtlinien« begangen, teilte das Unternehmen mit. Welche Beiträge genau zu der Maßnahme führten, ließ TikTok demnach unbeantwortet.

Laut »Spiegel«-Informationen soll Krah mit homophoben Aussagen, mit Hetze gegen Flüchtlingen und Aussagen im Sinne der Verschwörungstheorie von einem großen Bevölkerungsaustausch gegen die Regeln der Plattform verstoßen haben. Wie Krah auf »Spiegel«-Anfrage mitteilte, wurden überdies mehrere seiner Videos vollständig gesperrt.

Die Präsenz der AfD in den Sozialen Medien sorgte zuletzt häufiger für Schlagzeilen. So haben Medienberichten zufolge Politiker der AfD-Bundestagsfraktion auf TikTok mehr als 400.000 Follower; alle anderen Fraktionen kommen zusammen auf rund 220.000 Follower.

Judenhass

Bayern plant Exmatrikulation von Störern an Unis

Wer dauerhaft den Hochschulbetrieb in Bayern stört, soll künftig leichter herausgeworfen werden dürfen

 21.01.2026

Berlin

Wegner empfängt Kulturdelegation aus Tel Aviv

Im Zentrum des Treffens standen laut Staatskanzlei die weitere Vertiefung der kulturellen Beziehungen

 21.01.2026

Washington D.C.

Trump: Dann werden wir den Iran von der Landkarte tilgen

Der US-Präsident kündigt im Fall eines iranischen Anschlages gegen ihn eine harte Reaktion an. Dies gelte auch für den Fall, dass das Regime erneut gewaltsam gegen Demonstranten vorgehe

 21.01.2026

Gespräch

»Ich fühle mich alleingelassen«

Sonja Bohl-Dencker über die Ermordung ihrer Tochter durch die Hamas, den Umgang Deutschlands mit dem 7. Oktober und ihren Wunsch, dass Carolin nicht vergessen wird

von Mirko Freitag  20.01.2026

Athen

Griechenland setzt auf militärisches Know-how aus Israel

Drohnen-Schwärme, Cyberangriffe, neue Raketen: Wie die Griechen mit israelischer Technologie ihre Sicherheit aufrüsten wollen – und warum der Blick Richtung Türkei geht

 20.01.2026

Düsseldorf

Protest gegen geplanten Auftritt von Terrorunterstützerin weitet sich aus

Die palästinensische Künstlerin Basma al-Sharif soll an der Kunstakademie auftreten. Unter dem Motto »Ihr sagt ›kontroverse Meinung‹ – gemeint ist Antisemitismus« ist am Mittwoch eine Demonstration gegen die Veranstaltung geplant

 20.01.2026

Essen

»Holo-Voices«: Zeitzeugen des Holocausts sollen für immer sprechen

Auf der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen startet ein Medienprojekt, das Zeugen des Holocausts mit Besuchern in einen Dialog bringt. »Holo-Voices« soll Zeitzeugen »eine Stimme für die Ewigkeit« geben

 20.01.2026

Washington D.C.

Mitglied im Aufsichtsrat des Holocaust-Museums: Bernie Sanders blieb Sitzungen 18 Jahre lang fern

Der Vorgang sorgt für scharfe Kritik, auch aus den eigenen Reihen. Nun soll der jüdische Senator aus dem Gremium ausgeschlossen werden

 20.01.2026

Gedenktag

Weltweit noch 196.600 jüdische Holocaust-Überlebende

Am 27. Januar wird an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 81 Jahren erinnert. Dort und an vielen anderen Orten ermordeten die Nationalsozialisten Millionen Juden. Noch können Überlebende von dem Grauen berichten

 20.01.2026