Bayern

Söder gibt Juden in Deutschland Schutzversprechen

Markus Söder, CSU-Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, nimmt an einer Veranstaltung zum 150-jährigen Bestehen der Einweihung der ehemaligen Hauptsynagoge auf dem Hans-Sachs-Platz teil. Foto: picture alliance/dpa

Anlässlich des 150. Jahrestages der Einweihung der ursprünglichen Hauptsynagoge in Nürnberg hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den in Deutschland lebenden Juden ein Schutzversprechen gegeben. »Auf den Freistaat Bayern und auf mich persönlich können Sie sich verlassen«, sagte er am Sonntag bei den Feierlichkeiten der Israelitische Kultusgemeinde zur Einführung einer neuen Thora-Rolle.

Am Donnerstag hätten München und Deutschland für einen Moment den Atem angehalten, sagte der Ministerpräsident. Am Donnerstagmorgen hatte ein 18-jähriger österreichischer Staatsangehöriger am israelischen Generalkonsulat in München mehrere Schüsse abgegeben.

Die Polizei tötete den Angreifer. Auch wenn die Ermittlungen noch laufen, könne man wohl sagen, dass das ein Terrorangriff auf jüdisches Leben gewesen sei, sagte Söder.

Das Signal von Politik und Gesellschaft an Terroristen laute: Man werde es auf keinen Fall akzeptieren, dass jemand Israel oder Juden hierzulande angreife. Selbiges gelte auch für Antisemiten und Rechtsextreme in Deutschland, sagte Söder. epd

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Michael Thaidigsmann

Haltlose Rüge aus Straßburg

Der Menschenrechtskommissar des Europarats wirft Deutschland »unangemessene Beschränkungen« propalästinensischer Proteste vor. Überzeugende Belege legt er jedoch nicht vor

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026

New York

Wegen Haltung der Demokraten zu Israel: Alan Dershowitz wird Republikaner

Seine bisherige Partei sei zur »antiisraelischsten Partei in der amerikanischen Geschichte« geworden, schreibt der jüdische Jurist

 22.04.2026

New York/London

IAEA-Chef: Iran-Abkommen ohne Kontrolle wertlos

Rafael Grossi warnt vor der »Illusion eines Abkommens« oder um ein Versprechen, dessen Einhaltung niemand sicher feststellen könne

 22.04.2026

London

Beratungen über Wiederöffnung der Straße von Hormus beginnen

Diskutiert werden sollen auch Einsatzkräfte, Führungsstrukturen sowie die Verlegung von Einheiten in die Region

 22.04.2026

Europäische Union

Keine Mehrheit für Strafmaßnahmen gegen Israel

Vor allem Spanien und Irland hatten vor der Sitzung der Außenminister in Luxemburg Druck gemacht und die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel verlangt. Sie scheiterten erneut

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026