Fußball

Salazar entschuldigt sich für Auschwitz-Foto

Rodrigo Salazar (r.) steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt bis 2023 unter Vertrag. Foto: imago

Fußballprofi Rodrigo Salazar hat sich für ein Instagram-Foto entschuldigt, das ihn mit einem Geburtstagsgruß vor dem früheren deutschen Vernichtungslagers Auschwitz in Polen zeigt.

Der Mittelfeldspieler wurde am Montag 20 Jahre alt und veröffentlichte bei Instagram ein inzwischen gelöschtes Foto, das ihn in einem Gleisbett in Auschwitz zeigt. Das Bild schmückten zudem die für einen Geburtstag typischen Emojis.

POLEN Der Uruguayer steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt bis 2023 unter Vertrag, ist derzeit aber an den polnischen Erstligisten Korona Kielce ausgeliehen.

»Ich muss mich für dieses Foto entschuldigen«, sagte Salazar in einem von Kielce bei Instagram veröffentlichten Video und kündigte an, etwas für eine Stiftung in Auschwitz-Birkenau zu spenden.

»Der Verein hat dem Spieler erklärt, was er da getan hat und welchen Ort er da besucht hat«, sagte Clubsprecher Rafal Kielczyk am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Salazar werde alles tun, um zu zeigen, »dass er nicht die Erinnerung jener Menschen beschädigen wollte, die in Auschwitz ermordet wurden«.  dpa

Sachsen-Anhalt

Stahlknecht will Polizei-Ausbildung verbessern

Damit reagiere das Land auf die Kritik von Überlebenden des Anschlags auf die Synagoge in Halle

 28.10.2020

Bundesregierung

Bericht: Religionsfreiheit weltweit in Gefahr

In der Entwicklungszusammenarbeit soll die Einhaltung der Menschenrechte stärker berücksichtigt werden

 28.10.2020

Hannover

Ermittlungen wegen antisemitischer Plakate erneut eingestellt

Im Zentrum des Falles stehen Wahlplakate mit der Aufschrift »Zionismus stoppen. Israel ist unser Unglück! Schluss damit!«

 27.10.2020

Justiz

Begriff »Rasse« aus Grundgesetz streichen

Hamburg startet eine entsprechende Bundesratsinitiative – Thüringen hat Unterstützung zugesichert

 27.10.2020

Potsdam

Zusammenarbeit auf allen Ebenen

Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein betont die Verantwortung der Bundesländer im Kampf gegen Judenhass

 27.10.2020

Berlin

Mansour: »Freiheit ist ohne Mündigkeit nicht zu haben«

Der Psychologe und Autor fordert, Kritik an Integrationsmängeln nicht Rechtsradikalen zu überlassen

 27.10.2020

Antisemitismus

»Verbot rechtsextremer Burschenschaften prüfen«

Der Skandal um die Heidelberger Normannia zieht weiter Kreise – Michael Blume bringt ein Vereinsverbot ins Spiel

von Michael Thaidigsmann  27.10.2020 Aktualisiert

Dresden

Für Demokratie und Weltoffenheit

Mehr als 1000 Menschen demonstrierten – Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hurshell nahm an Friedensgebet teil

 25.10.2020

Israel und Sudan

UN-Chef: Normalisierung bringt Hoffnung

António Guterres begrüßt angekündigte Aufnahme von Beziehungen

 24.10.2020