Vereitelter Anschlag

Netanjahu drückt Trump seine Solidarität aus

Donald Trump ist der Präsidentschaftskandidat für die Republikaner Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Nach einem mutmaßlich weiteren Anschlagsversuch auf Donald Trump haben israelische Spitzenpolitiker dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten ihre Solidarität bekundet. »Sara und ich waren geschockt über den zweiten Attentatsversuch gegen Präsident Trump, und wir waren erleichtert zu hören, dass er ebenfalls gescheitert ist«, schrieb der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf der Plattform X. »Aber wir sollten uns nicht auf Glück allein verlassen.« 

Netanjahu und Trump galten während dessen Amtszeit als enge Verbündete. Nach Medienberichten wünscht sich Netanjahu einen Sieg Trumps bei der anstehenden US-Wahl. 

Netanjahu drückte die Hoffnung aus, »dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass solche tödlichen Attacken auf einen US-Präsidentschaftskandidaten im Voraus vereitelt werden«. 

Auch der israelische Außenminister Israel Katz schickte Trump die »besten Wünsche« des israelischen Volkes nach dem »niederträchtigen Anschlagsversuch«. Israel sei Trump »zutiefst dankbar« für dessen »Beitrag zur Sicherheit und zum Wohlstand unserer Nation«. Er verurteile »jeden Versuch, politische Ansichten durch Drohungen oder Gewalt umzusetzen«. Politische Gewalt dürfe niemals das Recht des amerikanischen Volkes untergraben, »frei und demokratisch seinen Weg zu wählen«. dpa

Berlin

Kurdische Gemeinde zeichnet Ron Prosor aus

Der israelische Botschafter wurde beim Neujahrsfest für sein Engagement für die kurdische Gemeinschaft ausgezeichnet

 25.03.2026

London

Nach Brandanschlag: König Charles übernimmt Schirmherrschaft für jüdische Sicherheitsorganisation

Das Engagement des Monarchen für »Toleranz, Inklusion und interreligiöses Verständnis« passe eng zur Arbeit des Community Security Trust, so die Organisation

 25.03.2026

Kassel

Schmerzensgeld-Klage nach Antisemitismus auf documenta

Vor Gericht kam es zu keiner Einigung – wie geht es nun weiter?

 25.03.2026

Dokumentation

»Dieser Krieg ist nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig«

Bundespräsident Steinmeier verurteilte im Auswärtigen Amt den Krieg Israels und der USA. Wir dokumentieren seine Rede

 25.03.2026

Meinung

Rheinland-Pfalz: Ein Wahlergebnis, das beunruhigt

Bei den Landtagswahlen schnitten AfD und Linkspartei bei den unter 25-Jährigen am besten ab. Für viele junge Jüdinnen und Juden ist das eine besorgniserregende Entwicklung

 25.03.2026

Gastkommentar

Wir stellen uns hinter Gregor Gysi

Der Politiker wird wegen Aussagen zur Israelfeindlichkeit in seiner Partei aus den eigenen Reihen angefeindet. Zwei Grünen-Bundestagsabgeordnete kritisieren das als Hetzkampagne autoritärer Strömungen in der Linken

von Marlene Schönberger, Max Lucks  25.03.2026

Europa

Ist die Terrorgruppe HAYI für Angriffe auf mehrere Synagogen verantwortlich?

Die »Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiya« will Anschläge auf jüdische Einrichtungen verübt haben. Tatsache oder Desinformation?

 25.03.2026

Nahost

USA verlegen Fallschirmjäger in den Nahen Osten – Teheran warnt vor Bodeneinsatz

Einheiten der 82. US-Luftlandedivision sollen auf den weg gebracht werden. Die sogenannte Immediate Response Force kann innerhalb weniger Stunden weltweit operieren

 25.03.2026

Berlin

Mehrjährige Haftstrafen für Hamas-Mitglieder

Die Terrororganisation Hamas ist nicht nur im Gazastreifen aktiv. Mehrfach sind in Deutschland Verdächtige verhaftet worden, die Waffen beschafft haben sollen. Nun gibt es ein Urteil

 25.03.2026 Aktualisiert