Sachsen

Jüdische Gemeinden bekommen deutlich mehr Geld

Die Dresdner Synagoge Foto: picture alliance/dpa

Der Freistaat Sachsen und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden haben am Mittwoch mit einer Feier in Dresden einen neuen Vertrag besiegelt. Er sieht vor, dass der Freistaat seine finanzielle Unterstützung ausweitet, wie die Staatskanzlei in Dresden mitteilte.

Demnach zahlt der Freistaat von 2025 an für die religiösen und kulturellen Bedürfnisse sowie für Rabbiner jährlich insgesamt 2,1 Millionen Euro.

Die Zahlung umfasse auch finanzielle Mittel für Sicherheitsdienstleistungen und den Wachschutz an jüdischen Gebäuden.

Aktuell beträgt die jährliche Landesleistung 1,07 Millionen Euro. Dem neuen Vertrag hatte das sächsische Kabinett bereits im Februar zugestimmt. Der Landtag verabschiedete das Gesetz im März.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betonte die Bedeutung des jüdischen Lebens in Deutschland und Sachsen. Die Zusage der Landesregierung zum Schutz und zur Förderung jüdischen Lebens im Freistaat werde mit dem Vertrag erneuert und bekräftigt. Die neue Regelung tritt am Donnerstag in Kraft. epd

Kommentar

Absage an Danger Dan und Igor Levit: Das ZDF hat absolut richtig gehandelt

Nicht alles, was nicht justiziabel ist, muss auch gesendet werden. Schon gar nicht unverhohlene Aufrufe zur linksextremen Gewalt und Verherrlichung der »Hammerbande«-Terroristen

von Philipp Peyman Engel  17.07.2026 Aktualisiert

Rechtsterrorismus

NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft verurteilt

Im Prozess gegen Susann E. in Dresden ist das Urteil gesprochen. Weil sie der NSU-Terroristin Beate Zschäpe mit ihrem Ausweis und ihrer Krankenkassenkarte aushalf, wurde sie verurteilt. In Haft muss sich nicht.

 17.07.2026

Frankfurt am Main

»Widerstand ist Völkerrecht«-Demo darf stattfinden

Laut Staatsanwaltschaft liegt trotz des Demo-Mottos »Palästina darf sich wehren, auch mit Steinen und mit Gewehren« keine Volksverhetzung vor

 17.07.2026

Mainz

»Mutlos«: »Anstalt« reagiert auf Ausladung von Danger Dan

Die Macher der Satiresendung kritisieren die Entscheidung des ZDF deutlich. Auch der Musiker selbst meldet sich nochmal zu Wort - es geht auch um das Thema Gewalt

 17.07.2026

Berlin

SPD-Arbeitskreis fordert Ende deutscher Blockade gegen EU-Kurs zu Israel

»Es ist nicht glaubwürdig, wenn deutsche Waffen dazu dienen, die humanitäre Katastrophe zu verlängern«, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner

 17.07.2026

Washington D.C.

Trump-Nachfolge: Juden wenden sich von Vance ab, setzen auf Rubio

Zu den Gründen für den Vertrauensverlust gehören Vorstöße Vances gegen israelische Regierungsvertreter. Rubio hingegen hat schon immer Unterstützung für Israel gezeigt

 17.07.2026

Reform

Die Rente ist sicher

Trotz Stimmungstief in Deutschland: Die Vorschläge der Alterssicherungskommission weisen in die richtige Richtung

von Ayala Goldmann  17.07.2026

TV

Danger Dan contra ZDF: Ein Songtext und seine Folgen

Die Satiresendung »Die Anstalt« beschäftigt sich mit Radikalisierung. Der Rapper Danger Dan, der sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus engagiert, sollte auftreten. Doch das ZDF lädt ihn aus

 17.07.2026

Budva

Israelis in Montenegro attackiert: Opfer berichtet von gebrochenem Kiefer

Einer der betroffenen Touristen: »Sie beschimpften uns, traten uns und warfen Stühle nach uns.«

 17.07.2026