Berlin

Israelfeindliche Aktivisten dringen in LKA-Gebäude ein

Das Gebäude des Landeskriminalamts am Tempelhofer Damm in Berlin Foto: picture alliance / Schoening

Eine Gruppe Terrorunterstützer ist am Samstagabend in das Gebäude des Landeskriminalamts in Berlin-Tempelhof eingedrungen. Dort skandierten die Angreifer eine verbotene Parole, wie die Polizei mitteilte.

Zuvor hatten sich demnach vor dem Gebäude etwa 50 Menschen versammelt, die auf die Entlassung einer gleich gesinnten Frau aus dem Präventivgewahrsam warteten. Als diese das Gebäude verließ, drangen einige von ihnen in den Vorraum vor. Mit Gewalt konnten Mitarbeiter des Gewahrsams die Eindringlinge wieder ins Freie drängen.

Lesen Sie auch

An der Eingangstür stellten sie Farbschmierereien fest, die das sogenannte Hamas-Dreieck zeigten. Eine alarmierte Einsatzhundertschaft konnte in der Nähe 19 Personen aus der Gruppe festhalten und ihre Personalien aufnehmen.

Der Staatsschutz ermittelt gegen sie wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Die Polizei wiederum hat Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch aufgenommen. dpa/ja

Washington D.C.

Wegen Äußerungen zu Israel und Juden: Republikanischer Senator blockiert Trump-Kandidaten

Für Jeremy Carl ist Israel »eher für Täter als Opfer« und »beruft sich zu sehr auf den Holocaust«. Für Senator John Curtis, einen Parteifreund des Präsidenten, ist dies inakzeptabel

 13.02.2026

Berlin

Außenminister Wadephul: Francesca Albanese »in ihrer Position unhaltbar«

Die UN-Sonderberichterstatterin hat erneut mit israelfeindlichen Aussagen für Empörung gesorgt. Der Bundesaußenminister spricht ihr nun die Eignung für ihr Amt ab

 12.02.2026

Personalie

Wechsel im Amt des Antisemitismusbeauftragten - Klein geht nach Paris

Von der Spree an die Seine: Der erste Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wechselt nach Paris - in neuer Funktion. Wer Felix Klein nachfolgt, ist bisher noch nicht bekannt

von Leticia Witte  12.02.2026

Iran

Versprecher führt zur Entlassung eines regionalen TV-Chefs

Eigentlich meinte der Fernsehreporter »Tod den USA«. Er sagte in einer Live‑Sendung jedoch versehentlich »Tod Chamenei« - dem obersten Führer des Irans. Das hat Folgen

 12.02.2026

Berlin

IOC-Fanshop verkauft T-Shirt mit Motiv der Olympischen Spiele 1936

Klara Schedlich von den Berliner Grünen moniert die Motivwahl ohne kritische Einordnung. Das Motiv-Hemd ist bereits ausverkauft

 12.02.2026

Berlin

Schah‑Sohn fordert US‑Militäreinsatz für Irans Freiheit

Bei den Unruhen im Iran riefen Demonstranten seinen Namen. Doch allein kann Schah‑Sohn Reza Pahlavi einen Regimewechsel nicht herbeiführen. Deshalb bittet er die USA um militärische Unterstützung

 12.02.2026

Basel

Antisemitischer Vorfall bei FC Basel gegen FC Zürich – Ermittlungen gefordert

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) spricht von einem schwerwiegenden Vorfall und fordert strafrechtliche Schritte

 12.02.2026

Westjordanland

Bericht: Autonomiebehörde zahlt weiterhin »Märtyrer-Renten«

Eigentlich hatte Mahmoud Abbas das Ende der international verurteilten »Pay for Slay«-Praxis verkündet. Laut einem Bericht von Palestinian Media Watch hat er gelogen

 12.02.2026

Berlin

Van Aken: »Brauchen schärfere Regeln für Waffenexporte«

Der Linken-Vorsitzende reagiert auf die Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts zu Rüstungslieferungen an Israel

 12.02.2026