Royals

Harry und Meghan »gegen alle Terrorakte und Brutalitäten«

Prinz Harry, Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex Foto: picture alliance/dpa

Anders als sein Vater König Charles III. und sein älterer Bruder Prinz William hat der britische Prinz Harry den Terrorangriff der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel nicht klar verurteilt. Die Stiftung Archewell Foundation von Harry und seiner Ehefrau Herzogin Meghan teilte am Mittwoch (Ortszeit) lediglich mit, man stelle sich »gegen alle Terrorakte und Brutalitäten«.

»Wir unterstützen unsere Partner und Organisationen an vorderster Front in Israel, um die dringend benötigte Hilfe zu leisten und allen unschuldigen Opfern dieses unzumutbaren Ausmaßes menschlichen Leids zu helfen«, hieß es in der knappen Mitteilung unter der Überschrift »Mit schweren Herzen« (»With Heavy Hearts«) weiter.

Harry (39) und Meghan (42) hatten ihre royalen Pflichten vor einigen Jahren niedergelegt und leben seitdem mit ihren Kindern Prinz Archie (4) und Prinzessin Lilibet (2) in Kalifornien. Das Verhältnis zu ihrer Familie in Großbritannien gilt wegen schwerer Vorwürfe des Paars als zerrüttet.

König Charles (74) sowie Thronfolger William und dessen Ehefrau Prinzessin Kate (beide 41) hatten zuvor die Angriffe der Hamas überraschend deutlich kritisiert. »Seine Majestät ist entsetzt und verurteilt die barbarischen Terrortaten in Israel«, hatte ein Sprecher des Buckingham-Palasts mitgeteilt. Der Kensington-Palast, die offizielle Residenz von William und Kate, teilte mit, der Terrorangriff der Hamas habe entsetzlichen Schrecken über Israel gebracht. Das Paar sei zutiefst erschüttert. dpa

Clan-Kontakte

Berliner SPD-Chef fordert Ausschluss von Ferat Koçak

Auch die Linken-Landesvorsitzende betonte, die Aufklärung sei noch nicht abgeschlossen

 08.10.2026

Kommentar

Berliner Linksbündnis: Allein mir fehlt der Glaube

Die Spitzen von Linken, Grünen und SPD in Berlin haben bei ihren Sondierungen in Berlin ein dreiseitiges Papier zur Bekämpfung von Antisemitismus vereinbart. Eine Einordung

von Michael Thaidigsmann  08.10.2026

Washington D.C.

Medien: US-Regierung erwägt neue Angriffe auf den Iran

Seit Wochen gibt es im Krieg der USA gegen den Iran keine sichtbaren Fortschritte. Kurz vor den wichtigen Zwischenwahlen könnte US-Präsident Trump die Situation noch einmal eskalieren lassen

 08.10.2026

Gedenken

Litfaßsäulen in Berlin sollen an NS-Deportationen erinnern

Mehr 1000 jüdische Berlinerinnen und Berliner Juden wurden mit dem ersten sogenannten »Osttransport« aus der Hauptstadt deportiert. Eine neues Projekt soll an die Opfer des nationalsozialistischen Zivilisationsbruchs erinnern

 08.10.2026

7. Oktober

»Wir erinnern nicht schweigend«

Melody Sucharewitz über ihren Kampf gegen das Vergessen des 7. Oktober bei der Gedenkveranstaltung auf dem Bebelplatz in Berlin. Ihre Rede im Wortlaut

von Melody Sucharewicz  08.10.2026

9. Oktober 2019

Gedenken zum Jahrestag des Anschlags von Halle

Der antisemitische Anschlag von Halle jährt sich am Freitag zum siebenten Mal. Die jüdische Gemeinde, Kirchen, Stadt und zivilgesellschaftliche Gruppen planen Gedenkveranstaltungen auch an den Anschlagsorten

 08.10.2026

7. Oktober

Steinmeier: Antisemitische Hetze unerträglich aufgeflammt

Der schlimmste Anschlag auf Jüdinnen und Juden seit der Schoa: Der Bundespräsident verurteilt den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023. Und blickt auch auf die Lage im Gazastreifen

 08.10.2026

Diplomatische Beziehungen

Britisches Konsulat in Jerusalem bleibt als Mission bestehen

Israel reagiert auf britische Sanktionen gegen israelische Siedlungspolitik, mehrere Diplomaten verlassen das Land. Gänzlich geschlossen wird das britische Konsulat in Ost-Jerusalem aber doch nicht

 08.10.2026

Berlin

Michael Roth nennt Linkspartei »in weiten Teilen lost«

Der Sozialdemokrat geht auch mit seiner eigenen Partei ins Gericht und warnt vor einem deutlich verschlechterten Verhältnis der Deutschen zu Israel

 08.10.2026