Royals

Harry und Meghan »gegen alle Terrorakte und Brutalitäten«

Prinz Harry, Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex Foto: picture alliance/dpa

Anders als sein Vater König Charles III. und sein älterer Bruder Prinz William hat der britische Prinz Harry den Terrorangriff der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel nicht klar verurteilt. Die Stiftung Archewell Foundation von Harry und seiner Ehefrau Herzogin Meghan teilte am Mittwoch (Ortszeit) lediglich mit, man stelle sich »gegen alle Terrorakte und Brutalitäten«.

»Wir unterstützen unsere Partner und Organisationen an vorderster Front in Israel, um die dringend benötigte Hilfe zu leisten und allen unschuldigen Opfern dieses unzumutbaren Ausmaßes menschlichen Leids zu helfen«, hieß es in der knappen Mitteilung unter der Überschrift »Mit schweren Herzen« (»With Heavy Hearts«) weiter.

Harry (39) und Meghan (42) hatten ihre royalen Pflichten vor einigen Jahren niedergelegt und leben seitdem mit ihren Kindern Prinz Archie (4) und Prinzessin Lilibet (2) in Kalifornien. Das Verhältnis zu ihrer Familie in Großbritannien gilt wegen schwerer Vorwürfe des Paars als zerrüttet.

König Charles (74) sowie Thronfolger William und dessen Ehefrau Prinzessin Kate (beide 41) hatten zuvor die Angriffe der Hamas überraschend deutlich kritisiert. »Seine Majestät ist entsetzt und verurteilt die barbarischen Terrortaten in Israel«, hatte ein Sprecher des Buckingham-Palasts mitgeteilt. Der Kensington-Palast, die offizielle Residenz von William und Kate, teilte mit, der Terrorangriff der Hamas habe entsetzlichen Schrecken über Israel gebracht. Das Paar sei zutiefst erschüttert. dpa

Teheran

Irans Vizeaußenminister: »Entweder siegen wir oder werden zu Märtyrern«

Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump zeigt sich die iranische Regierung kampfbereit. Der Vizeaußenminister findet deutliche Worte

 19.05.2026

Europäische Union

»Terror-Rente«: Brüssel vertraut Zusicherungen aus Ramallah

In ihrer Antwort auf die Anfrage der Europaabgeordneten Hildegard Bentele bleibt EU-Kommissarin Dubravka Šuica vage, was die Zahlungen an palästinensische Terroristen angeht

von Michael Thaidigsmann  19.05.2026

Berlin

Anstehende Abgeordnetenhauswahl: Jüdischer Verein warnt vor AfD und Linken

Laut »WerteInitiative« sind beide Parteien ein Risiko für die jüdische Gemeinschaft. Auf unterschiedliche Weise spielten sie Minderheiten gegeneinander aus, heißt es in einem Positionspapier

 19.05.2026

Essay

Wie die »New York Times« Israel verteufelt

Der Autor Nicholas Kristof überzieht Israel in einem Meinungsbeitrag mit ungeheuerlichen Vorwürfen. Doch belastbare Beweise für seine Behauptungen legt er nicht vor – und schadet damit dem Journalismus

von Daniel Neumann  19.05.2026

Kiel

TKMS und Elbit vertiefen Partnerschaft bei Marinetechnik

Während das deutsche Unternehmen seine Erfahrung im U-Boot- und Marineschiffbau einbringen will, sollen die Israelis vor allem Elektronik-, Sensor- und Waffentechnologie liefern

 19.05.2026

Berlin

Studie dokumentiert zunehmende Bedrohungslage jüdischer Wissenschaftler

Die Analyse des Netzwerks Jüdischer Hochschullehrender fasst erstmals entsprechende Vorfälle an mehr als 100 Hochschulstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen

 19.05.2026

Berlin

Neuer Förderaufruf: Projekte gegen Antisemitismus gesucht

Nach der Fördergeldaffäre nimmt der Berliner Senat einen neuen Anlauf. Für Projekte gegen Judenhass soll ein Aktionsfonds geschaffen werden

 19.05.2026

Washington

Trump: Geplanter Angriff auf Iran vorerst gestoppt

»Wenn wir ein Abkommen mit Iran erreichen können, ohne sie in Grund und Boden zu bombardieren, wäre ich sehr glücklich«, so der US-Präsident

 19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026