Meinung

Gojisches Finanzkapital

Die Börsen krachen, die Weltwirtschaft taumelt, Staaten stehen vor dem finanziellen Kollaps. Und schuld sind natürlich … Nein, diesmal sind es nicht die Juden. Wirklich nicht. Die Zeiten, da das »Finanzkapital« als jüdisch beherrscht in Gestalt der Rothschilds galt, sind lange vorbei.

Inder Heute sind die global wichtigsten Investoren die Staatsfonds Chinas (atheistisch/konfuzianisch), die der arabischen Ölstaaten (islamisch) und Norwegens (lutherisch). Den weltweit größten Hedgefonds, Bridgewater Associates, mit 105 Milliarden US‐Dollar Investitionsvermögen leiten Ray Dalio (Anhänger der Transzen‐ dentalen Meditation) sowie die Protestanten Greg Jensen und Bob Prince. An der Spitze der Deutschen Bank steht mit Anshu Jain demnächst ein Inder, einer von vielen in der internationalen Finanzwelt. »Inder sind die neuen Juden«, war kürzlich in einer amerikanischen Zeitschrift zu lesen.

Die »alten Juden« räumen derweil das Feld. George Soros, der letzte klassische »jüdische Spekulant«, wickelt seinen Fonds gerade ab, um sich in Zukunft nur noch um sein Privatvermögen zu kümmern. Wieder ein Klischee weniger. Nachdem wir durch den Papst persönlich vom Christusmord entlastet wurden, gehört uns jetzt nicht einmal mehr die Weltwirtschaft. Schade eigentlich.

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