Meinung

Gojisches Finanzkapital

Die Börsen krachen, die Weltwirtschaft taumelt, Staaten stehen vor dem finanziellen Kollaps. Und schuld sind natürlich ... Nein, diesmal sind es nicht die Juden. Wirklich nicht. Die Zeiten, da das »Finanzkapital« als jüdisch beherrscht in Gestalt der Rothschilds galt, sind lange vorbei.

Inder Heute sind die global wichtigsten Investoren die Staatsfonds Chinas (atheistisch/konfuzianisch), die der arabischen Ölstaaten (islamisch) und Norwegens (lutherisch). Den weltweit größten Hedgefonds, Bridgewater Associates, mit 105 Milliarden US-Dollar Investitionsvermögen leiten Ray Dalio (Anhänger der Transzen- dentalen Meditation) sowie die Protestanten Greg Jensen und Bob Prince. An der Spitze der Deutschen Bank steht mit Anshu Jain demnächst ein Inder, einer von vielen in der internationalen Finanzwelt. »Inder sind die neuen Juden«, war kürzlich in einer amerikanischen Zeitschrift zu lesen.

Die »alten Juden« räumen derweil das Feld. George Soros, der letzte klassische »jüdische Spekulant«, wickelt seinen Fonds gerade ab, um sich in Zukunft nur noch um sein Privatvermögen zu kümmern. Wieder ein Klischee weniger. Nachdem wir durch den Papst persönlich vom Christusmord entlastet wurden, gehört uns jetzt nicht einmal mehr die Weltwirtschaft. Schade eigentlich.

Beirut

Israel: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur getötet

Im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Terrororganisation ist keine Deeskalation in Sicht. In der Nacht trifft ein heftiger israelischer Angriff erneut Ziele in Beirut

 01.04.2026

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gutachten missverstanden: Bundestagsdienst bewertet Iran-Angriffe nicht abschließend

Laut Medienberichten hat der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingeordnet. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« widerspricht in einer Analyse dieser Darstellung nun

 01.04.2026

Frankfurt am Main

Jüdische Filmtage: Kino kündigt Kooperation, Organisatoren üben scharfe Kritik

Die Jüdische Gemeinde sieht »faktisch eine Kapitulation vor antisemitischem Druck«, während die Astor Film Lounge ihre Entscheidung verteidigt

von Imanuel Marcus  01.04.2026

Dresden/Leipzig

Hitlergruß: Urteil gegen Melanie Müller ist rechtskräftig

Das Urteil gegen die Schlagersängerin wegen des Zeigens des Nazigrußes ist rechtskräftig. Warum sie die Revision zurückzieht und was das für sie bedeutet

 01.04.2026

Pessach

Preis der Freiheit

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entstehen nicht von allein. Sie müssen erstritten, manchmal sogar erkämpft werden

von Josef Schuster  01.04.2026

Berlin

»Arrogante Belehrungen«: Israelische Botschaft kritisiert Castellucci scharf

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung übt Kritik an der Jerusalemer Regierung für die Ausweitung der Todesstrafe. Die israelische Botschaft spricht von Doppelmoral

 01.04.2026 Aktualisiert

Buenos Aires

Argentinien stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Präsident Javier Milei begründete den Schritt unter anderem mit dem Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen ermordet wurden

 01.04.2026

Ottawa

PFLP-Ableger: Kanada löst Samidoun auf

Der Schritt erfolgt wegen »Nichteinhaltung« gesetzlicher Vorgaben. In Kanada war die Gruppe zuvor als Terrororganisation eingestuft worden

 01.04.2026

Washington D.C.

Trump stellt baldiges Kriegsende in Aussicht

»Ob wir ein Abkommen haben oder nicht, ist jetzt irrelevant«, sagt der amerikanische Präsident

 01.04.2026