Sportpolitik

Ghorfa bestätigt Rücktritt von Thomas Bach

IOC-Präsident Thomas Bach Foto: dpa

Noch bevor er am heutigen Dienstag sein neues Amt als IOC-Präsident in Lausanne antrat, gab Thomas Bach am Montag zahlreiche Ämter auf, um sich auf seine neuen Aufgaben konzentrieren zu können. Zu den Funktionen, die der 59-jährige Jurist aufgab, gehört auch den Chefposten bei der arabisch-deutschen Handelskammer Ghorfa.

Die Aufgabe des Amtes bestätigte eine Ghorfa-Sprecherin heute gegenüber der Jüdischen Allgemeinen: »Dr. Bach hat vor der Wahl zum IOC-Präsidenten angekündigt, dass er andere Ämter – darunter das des Ghorfa-Präsidenten – niederlegt, sollte er zum IOC-Präsidenten gewählt werden. Dr. Bach hat am 16. September seinen Rücktritt als Ghorfa-Präsident erklärt.«

Kritik Ghorfa (»Ihre Brücke in den arabischen Markt«) ist nach eigenen Angaben die offizielle Vertretung aller arabischen Industrie- und Handelskammern in der Bundesrepublik. Bach war wegen seiner Position als Ghorfa-Präsident in die Kritik geraten, da diese Institution von einer israelfeindlichen Maßnahme – der sogenannten Vorlegalisierung deutscher Exporte in die Golfstaaten – profitieren soll.

Medienberichten zufolge habe das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles in einem Brief an die Vereinten Nationen Thomas Bach dazu bewegen wollen, sein Amt bei der Ghorfa niederzulegen. Seine Entscheidung, dies zu tun, sagte er allerdings dem Sport-Portal »Inside the Games«, habe schon vorher festgestanden. ja

Iran-Krieg

Deutschland will keinen NATO-Einsatz in der Straße von Hormus

Die US-Regierung macht Druck auf Nato-Partner, sich an der Absicherung einer wichtigen Seeroute in Nahost zu beteiligen. Berlin macht klar, dass man die Allianz gar nicht am Zuge sieht

 16.03.2026

Washington D.C.

Trump fordert militärische Unterstützung im Golf

Insbesondere von europäischen NATO-Staaten erwarte er konkrete Beiträge. Andernfalls drohe der NATO eine schwierige Zukunft, so der amerikanische Präsident

 16.03.2026

Thüringen

Jüdische Organisationen warnen vor »antisemitischer Provokation« in Buchenwald

Ein breites Bündnis wendet sich mit einer gemeinsamen Erklärung scharf gegen die Kampagne \»Kufiyas in Buchenwald\«

 16.03.2026

Nahost

Israel greift Hisbollah und iranisches Regime an

Die Lage im Überblick

 16.03.2026

EXKLUSIV

»Es geht nicht mehr«: Andreas Büttner verlässt die Linkspartei

Nach einem Beschluss der Linken in Niedersachsen war für Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten das Maß voll: Er tritt aus der Partei aus

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Teheran

Trotz Angriffen: Iran mobilisiert zu Al‑Kuds‑Protesten

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan findet im Iran immer eine staatlich-inszenierte Großdemonstration gegen Israel statt. Die Führung rief die Bevölkerung auf, es dem »Feind« zu zeigen

 13.03.2026

Andenes

Kanzler Merz sieht keinen Anlass für Militäreinsatz in Straße von Hormus

Der französische Präsident treibt die Idee eines Militäreinsatzes zum Schutz von Öltankern und Handelsschiffen in der Straße von Hormus voran. Kanzler Merz ist da deutlich zurückhaltender

 13.03.2026

Washington D.C.

»Schaut mal, was heute mit diesen geistesgestörten Drecksäcken passiert«

»Wir verfügen über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit«, schreibt der amerikanische Präsident auf seiner Plattform Truth Social

 13.03.2026

Maskat

Bericht: Tote und Verletzte durch Drohne im Oman

Woher die Drohnen kamen, war zunächst nicht bekannt. Trotz Vermittlungsbemühungen wurde der Oman mehrfach zum Ziel iranischer Angriffe

 13.03.2026