Berlin

Festnahmen nach NS-Parolen

Foto: imago

In Berlin wurden zwei Männer festgenommen, nachdem diese laut Zeugenaussage nationalsozialistische Parolen gerufen hatten.

Zudem sollen die Männer im Alter von 41 und 43 Jahren jeweils einen Arm zum sogenannten Hitlergruß nach vorn gestreckt sowie dem Zeugen den Mittelfinger gezeigt haben, teilte die Polizei am Sonntag in Berlin mit. Der Vorfall habe sich am Samstagnachmittag im Stadtteil Prenzlauer Berg zugetragen. Der 34-jährige Zeuge habe danach die Polizei gerufen.

Haftbefehl Wegen der Alkoholisierung der Tatverdächtigen habe ein
Staatsanwalt Blutentnahmen angeordnet. Im Rahmen der Identitätsfeststellung hätten die Einsatzkräfte zudem festgestellt, dass der 43-Jährige mit einem Haftbefehl gesucht wurde und überstellten ihn der Justiz.

Der 41-Jährige konnte seinen Weg später wieder fortsetzen, wie es hieß. Die beiden Männer müssen sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz. epd

Interview

»Mein Traum: eine Synagoge ohne Security«

Rabbiner Pinchas Goldschmidt über die Tagung der Europäischen Rabbinerkonferenz, Proteste im Iran und Israel

 04.02.2026

Margaritis Schinas

»Es gibt keine EU-Sanktionen gegen Israel«

Der ehemalige Vizepräsident der EU-Kommission ist zuversichtlich, dass das Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Israel repariert werden kann

von Michael Thaidigsmann  04.02.2026

Australien

Ex-Uni-Mitarbeiterin wegen antisemitischer Tirade vor Gericht

»Ihr seid verdammte, schmutzige Zionisten« soll Rose Nakad jüdischen Studenten zugerufen haben

 04.02.2026

Australien

Poster mit Konterfei des Bondi-Beach-Attentäters aufgetaucht

Die Plakate seien »tief beleidigend« und eine Missachtung der Kunst, sagt Melbournes Bürgermeister Nicholas Reece

 04.02.2026

Israel

Die halbe Wahrheit

Deutschlands Medien und der Gaza-Krieg: Wie aus ungeprüften Zahlen der Terrororganisation Hamas plötzlich Gewissheiten werden – ganz ohne kritische Einordnungen

von Philipp Peyman Engel  04.02.2026

Berlin

Ahmed Abed weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück

Der Kandidat der Linken für das Amt des Bezirksbürgermeisters von Neukölln nennt angebliche Menschenrechtsverletzungen durch Israel in Gaza und sagt, es sei legitim, diese anzusprechen

 04.02.2026

Dresden

Im Landtag: AfD-Abgeordneter festgesetzt

Polizeibeamte führten den Abgeordneten Jörg Dornau aus dem Plenarsaal und befragten ihn

 04.02.2026

Jerusalem

Machado wirbt für Neustart der Beziehungen zwischen Venezuela und Israel

Das Gespräch der venezolanischen Oppositionsführerin mit Außenminister Gideon Sa’ar steht im Zeichen eines möglichen politischen Neuanfangs in ihrem Land

 04.02.2026

Düsseldorf

Antisemitismus an Hochschulen: Forscher fordert mehr Aufklärung

Der Leiter der Zentralen Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW fordert außerdem, Studentenvertretungen Mittel zu entziehen, wenn sie antisemitische Inhalte verbreiten

 04.02.2026