Meinung

Facebook, Fotos, Fehler

Eigentlich ist sie ganz hübsch. Doch jetzt symbolisiert Eden aus Aschdod die hässliche Fratze der israelischen Armee. Fotos, die die ehemalige Soldatin aus ihrem Dienst in Gaza in das Netzwerk Facebook stellte, sausen derzeit um die Welt. Tatsächlich sind die Aufnahmen widerlich und an schlechtem Geschmack kaum zu überbieten. Eden posiert strahlend neben palästinensischen Gefangenen, deren Hände gefesselt und Augen verbunden sind. Dümmliche Kommentare von ihr und ihren Freundinnen runden das menschenverachtende Bild ab. Zahal reagierte prompt: Das Verhalten der Ex-Soldatin sei beschämend, ihr wurden alle Ränge abgenommen, auch zum Reservedienst braucht sie nicht anzutreten. Richtig so, selbst wenn es nur Dummheit war, muss sie bestraft werden. Schließlich wusste Eden, was das Internet vermag. Immer mehr Bilder, die sonst in staubigen Boxen landen und unter den Teppich gekehrt werden, gelangen in die guten Stuben und öffnen unsere Augen. Doch nicht erst seit Eden wissen wir, dass es fehlbare Menschen in der Zahal gibt. Und dumme noch dazu. Wie in jeder anderen Armee dieser Welt übrigens auch.

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

Noch haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht begonnen. Klar ist aber schon, dass die Basis der drei potenziellen Regierungspartner eng eingebunden werden soll

 30.10.2026

Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

 30.10.2026

Meinung

Elif Eralp und der »Spiegel«: Alles nur eine böse rechte Kampagne!

Die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin offenbart aus Versehen ihre Angst vor dem Umfeld der eigenen Partei – und entlarvt den Vorwurf, Opfer einer Kampagne zu sein

von Wiebke Hollersen  30.10.2026

Iran-Krieg

Katarische Unterhändler in Teheran zu Gesprächen

Inmitten von Spannungen und Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus mehren sich diese Woche diplomatische Besuche im Iran. Jetzt sind Vertreter aus Katar eingetroffen

 30.10.2026

Wahl in Israel

Josef Schuster: Regierungswechsel in Israel könnte förderlich sein

Äußerungen rechtsradikaler Minister in Israel sind nicht akzeptabel, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Was ein möglicher Regierungswechsel im Land für die deutsch-israelischen Beziehungen bedeuten könnte

von Leticia Witte  30.10.2026

SPIEGEL-Affäre

Eralp zu Angst-Eingeständnis: Nehme Rat von Behörden ernst

Mit schriftlichen Anmerkungen zu einem Interview sorgt die Berliner Linken-Frontfrau für Aufsehen. Nun bezieht sie selbst Stellung - und führt ihr Handeln auf den Rat der Sicherheitsbehörden zurück

 30.10.2026

Berlin

Thorsten Frei fordert Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit Linken

»Wer in den eigenen Reihen die Zusammenarbeit mit Hamas-Sympathisanten duldet, kann nicht glaubwürdig Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Berlinern übernehmen«, so der Fraktionschef der Bundestagsunion

 30.10.2026

Debatte

Nach Eralp-Veröffentlichung: Jetzt meldet sich der »Spiegel« zu Wort

 30.10.2026

Rheinland-Pfalz

CDU, SPD und Grüne fordern Schulterschluss gegen Antisemitismus

Nachdem in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Speyer gedroht wurde, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wollten die Fraktionen ein Zeichen setzen

 30.10.2026