Meinung

Facebook, Fotos, Fehler

Eigentlich ist sie ganz hübsch. Doch jetzt symbolisiert Eden aus Aschdod die hässliche Fratze der israelischen Armee. Fotos, die die ehemalige Soldatin aus ihrem Dienst in Gaza in das Netzwerk Facebook stellte, sausen derzeit um die Welt. Tatsächlich sind die Aufnahmen widerlich und an schlechtem Geschmack kaum zu überbieten. Eden posiert strahlend neben palästinensischen Gefangenen, deren Hände gefesselt und Augen verbunden sind. Dümmliche Kommentare von ihr und ihren Freundinnen runden das menschenverachtende Bild ab. Zahal reagierte prompt: Das Verhalten der Ex-Soldatin sei beschämend, ihr wurden alle Ränge abgenommen, auch zum Reservedienst braucht sie nicht anzutreten. Richtig so, selbst wenn es nur Dummheit war, muss sie bestraft werden. Schließlich wusste Eden, was das Internet vermag. Immer mehr Bilder, die sonst in staubigen Boxen landen und unter den Teppich gekehrt werden, gelangen in die guten Stuben und öffnen unsere Augen. Doch nicht erst seit Eden wissen wir, dass es fehlbare Menschen in der Zahal gibt. Und dumme noch dazu. Wie in jeder anderen Armee dieser Welt übrigens auch.

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026

Berlin

»Das Mullah-Regime muss jetzt fallen«

Zentralrat der Juden: Es braucht ein Ende der Zurückhaltung gegenüber Teheran - und ein klares politisches Signal aus Deutschland

 09.01.2026

Fernsehen

Jüdische Journalisten kritisieren Verpixelung von »Bring them Home!«-Kette

Der Verband JJJ fordert: Die »unpolitische, rein humanitäre Forderung« auf der Plakette eines Kochs muss sichtbar sein

 09.01.2026

Potsdam

Beauftragter gegen Judenhass: »Ich sehe nicht ein, mich verschrecken zu lassen«

Noch in der Tatnacht habe seine Familie ihn darin bestärkt, seine Arbeit fortzusetzen, so Andreas Büttner. »Sie haben mir gesagt, ich müsse weitermachen. Eigentlich sogar noch lauter werden«

 09.01.2026

Jerusalem

US-Botschafter: Israel entscheidet selbst über weiteres Vorgehen gegen Iran

»Lassen Sie uns hoffen, dass dies das Jahr ist, in dem das iranische Volk sagt: ›Es reicht‹«, sagt Mike Huckabee

 09.01.2026

Kommentar

Ich gebe die Hoffnung für Brandenburg nicht auf

Nach dem Koalitionsbruch muss die Politik die Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen

von Alex Stolze  09.01.2026

Berlin/Kloster Seeon

Zentralrat der Juden fordert schärferes Strafrecht gegen Hass

Seit dem jüngsten Krieg im Nahen Osten ist Antisemitismus vielerorts explodiert. Zentralratspräsident Schuster sieht den deutschen Rechtsstaat dagegen schlecht aufgestellt

 09.01.2026

Teheran

Iran kappt Internet während landesweiter Proteste gegen das Regime

In zahlreichen Städten, darunter auch in der Hauptstadt, gingen erneut große Menschenmengen auf die Straße

 09.01.2026