Meinung

Facebook, Fotos, Fehler

Eigentlich ist sie ganz hübsch. Doch jetzt symbolisiert Eden aus Aschdod die hässliche Fratze der israelischen Armee. Fotos, die die ehemalige Soldatin aus ihrem Dienst in Gaza in das Netzwerk Facebook stellte, sausen derzeit um die Welt. Tatsächlich sind die Aufnahmen widerlich und an schlechtem Geschmack kaum zu überbieten. Eden posiert strahlend neben palästinensischen Gefangenen, deren Hände gefesselt und Augen verbunden sind. Dümmliche Kommentare von ihr und ihren Freundinnen runden das menschenverachtende Bild ab. Zahal reagierte prompt: Das Verhalten der Ex-Soldatin sei beschämend, ihr wurden alle Ränge abgenommen, auch zum Reservedienst braucht sie nicht anzutreten. Richtig so, selbst wenn es nur Dummheit war, muss sie bestraft werden. Schließlich wusste Eden, was das Internet vermag. Immer mehr Bilder, die sonst in staubigen Boxen landen und unter den Teppich gekehrt werden, gelangen in die guten Stuben und öffnen unsere Augen. Doch nicht erst seit Eden wissen wir, dass es fehlbare Menschen in der Zahal gibt. Und dumme noch dazu. Wie in jeder anderen Armee dieser Welt übrigens auch.

Krieg

USA starten neue Angriffswelle gegen Iran

Die Vereinigten Staaten greifen das Mullah-Regime die zehnte Nacht in Folge an

 20.07.2026

CSD

Berlin: Antisemitismus in der queeren Szene nimmt zu

Erst nach parlamentarischen Anfragen veröffentlicht der Senat eine schon seit Monaten fertige Untersuchung zu Judenhass in der LGBTIQ-Community

von André Anchuelo  20.07.2026

Bericht

Brandenburg zählt 461 antisemitische Vorfälle im vergangenen Jahr

Sachbeschädigung, Bedrohung und Gewalt: In Brandenburg gibt es immer wieder antisemitische Vorfälle. Laut einem neuen Jahresbericht stagnieren diese Fälle auf einem hohen Niveau - doch die Enthemmung nehme zu

von Benjamin Lassiwe  20.07.2026

Photo by Al-Aqsa TV/UPI Photo via Newscom picture alliance

Gaza

Khalil al-Hayya wird neuer Hamas-Führer

Knapp zwei Jahre nach der Tötung ihres Anführers Yahya Sinwar durch die israelische Armee hat die radikalislamistische Hamas mit Khalil al-Hayya offenbar einen neuen Chef

 20.07.2026

New York/Jerusalem

Scharfe Kritik an Mamdani nach Ankündigung, Netanjahu festnehmen zu lassen

Aus dem Büro des israelischen Ministerpräsidenten heißt es, Mamdani solle ich lieber »auf die Behebung des Schadens konzentrieren, den seine Politik New York zugefügt hat«

 20.07.2026

Washington D.C.

Demokraten kritisieren Trump nach Tod von US-Soldaten scharf

Erstmals seit Monaten verzeichnen die USA nach eigenen Angaben wieder Tote nach iranischem Beschuss. Die US-Demokraten reagieren darauf mit Kritik an Trump, doch der verteidigt seinen Krieg

 20.07.2026

Berlin

Humboldt-Universität will weiter mit Israel kooperieren

Die Berliner Humboldt-Universität ist gegen einen Boykott israelischer Hochschulen. Das Studierendenparlament hatte zuletzt einen Abbruch der Beziehungen gefordert

 20.07.2026

Terror

Ermittlungen enthüllen Hamas-Netzwerk in Europa

Das Geflecht erstreckt sich von Griechenland und Zypern über Österreich und Skandinavien bis nach Deutschland

 20.07.2026

Budapest

Premier Peter Magyar will Schachlegende Judit Polgár als Präsidentin

»Für mich persönlich wäre es ein großes Privileg und eine enorme Ehre, wenn sie diese Bitte annehmen würde«, sagt der Regierungschef

 20.07.2026