Berlin

Ernst-Cramer-Medaille für Schimon Peres

Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit in Sachen deutsch-israelische Beziehungen: Schimon Peres Foto: Marco Limberg

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres wird als erster Preisträger mit der Ernst-Cramer-Medaille der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ausgezeichnet. Wie DIG-Präsident Reinhold Robbe am Donnerstag in Berlin mitteilte, habe sich das Kuratorium der DIG einstimmig für Peres ausgesprochen, weil er in bewundernswerter und beispielhafter Weise über viele Jahrzehnte hinweg die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland persönlich gefördert und in vielfacher Hinsicht unterstützt habe.

Reinhold Robbe führte in seiner Begründung weiter aus: »Unabhängig von politischen Strömungen und jeweiligen Mehrheiten war die Pflege der Freundschaft zwischen Deutschland und Israel für Schimon Peres ein wirkliches Herzensanliegen.« Dies habe er, so Robbe weiter, bei unzähligen Anlässen und an vielen Beispielen deutlich gemacht.

Vorbild Peres sei heute nicht nur Vorbild insbesondere für viele junge Menschen in beiden Ländern, sondern auch der Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit mit Blick auf die einzigartigen Beziehungen zwischen den Menschen in Israel und Deutschland.

Peres wird der erste Preisträger der nach dem jüdischen Publizisten Ernst Cramer benannten Medaille sein. Mit diesem Preis werden künftig Persönlichkeiten in Israel oder Deutschland gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern verdient gemacht haben. Die Medaille soll noch in diesem Jahr im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an den israelischen Staatspräsidenten verliehen werden. ja

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