Berlin

Ernst-Cramer-Medaille für Schimon Peres

Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit in Sachen deutsch-israelische Beziehungen: Schimon Peres Foto: Marco Limberg

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres wird als erster Preisträger mit der Ernst-Cramer-Medaille der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ausgezeichnet. Wie DIG-Präsident Reinhold Robbe am Donnerstag in Berlin mitteilte, habe sich das Kuratorium der DIG einstimmig für Peres ausgesprochen, weil er in bewundernswerter und beispielhafter Weise über viele Jahrzehnte hinweg die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland persönlich gefördert und in vielfacher Hinsicht unterstützt habe.

Reinhold Robbe führte in seiner Begründung weiter aus: »Unabhängig von politischen Strömungen und jeweiligen Mehrheiten war die Pflege der Freundschaft zwischen Deutschland und Israel für Schimon Peres ein wirkliches Herzensanliegen.« Dies habe er, so Robbe weiter, bei unzähligen Anlässen und an vielen Beispielen deutlich gemacht.

Vorbild Peres sei heute nicht nur Vorbild insbesondere für viele junge Menschen in beiden Ländern, sondern auch der Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit mit Blick auf die einzigartigen Beziehungen zwischen den Menschen in Israel und Deutschland.

Peres wird der erste Preisträger der nach dem jüdischen Publizisten Ernst Cramer benannten Medaille sein. Mit diesem Preis werden künftig Persönlichkeiten in Israel oder Deutschland gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern verdient gemacht haben. Die Medaille soll noch in diesem Jahr im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an den israelischen Staatspräsidenten verliehen werden. ja

Nahost

Libanon weist iranischen Botschafter aus

Die Lage zwischen der Hisbollah und Israel spitzt sich immer weiter zu. Die Regierung in Beirut trifft nun weitere Maßnahmen, um den iranischen Einfluss einzudämmen

 24.03.2026

Washington D.C.

Bericht: Washington übermittelt Teheran Botschaft

US-Präsident Donald Trump sieht Chancen auf eine Einigung mit dem Mullah-Regime

 24.03.2026

Sachsen

Rund 1000 Veranstaltungen zum »Jahr der jüdischen Kultur«

Unter dem Titel »Tacheles« steht in Sachsen 2026 das jüdische Leben im Mittelpunkt. Zahlreiche Akteure beteiligten sich. Das Programm wächst noch immer

von Katharina Rögner  24.03.2026

England

Brandanschlag in London verstärkt Angst in jüdischer Gemeinschaft

»Die Menschen sind vorsichtig, welchen Namen sie angeben, wenn sie ein Uber-Fahrzeug bestellen«, sagt Mark Gardner, Leiter der Organisation Community Security Trust

 24.03.2026

Berlin

Manfred Weber: Hinter AfD-Fassade bestimmen Neo-Nazis den Ton

Der EVP-Chef kritisiert die rechtsextreme Partei, nachdem bekannt wurde, dass seine Fraktion im EU-Parlament enger mit ihr kooperiert hat

 24.03.2026

Antisemitismus

Diskriminierung von Israelis: Schuster fordert Gesetzesänderung

Antisemitische Taten werden immer noch nicht konsequent genug geahndet, beklagt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er macht konkrete Vorschläge, um das zu ändern

 24.03.2026

Nach Telefonat mit Donald Trump

Israel kündigt nach Telefonat mit Trump Fortsetzung der Angriffe im Iran an

»Wir zerschlagen das Raketenprogramm und das Atomprogramm und treffen die Hisbollah weiterhin hart«, sagt der Ministerpräsident Israels

 24.03.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« reagiert auf Rüge des Deutschen Presserats

19 Rügen verteilt der Presserat an die deutsche Medienlandschaft. Eine davon geht an die »Jüdische Allgemeine« - wegen angeblicher gravierender Ehrverletzung eines in Gaza getöteten Journalisten

 23.03.2026

Krieg

Merz begrüßt vorläufigen Verzicht auf US-Kraftwerksangriffe im Iran

US-Präsident Donald Trump nimmt scharfe Drohungen gegen den Iran vorerst vom Tisch. Die Bundesregierung begrüßt das und bietet Mithilfe bei anderen Bemühungen an

 23.03.2026