Berlin

Ernst-Cramer-Medaille für Schimon Peres

Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit in Sachen deutsch-israelische Beziehungen: Schimon Peres Foto: Marco Limberg

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres wird als erster Preisträger mit der Ernst-Cramer-Medaille der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ausgezeichnet. Wie DIG-Präsident Reinhold Robbe am Donnerstag in Berlin mitteilte, habe sich das Kuratorium der DIG einstimmig für Peres ausgesprochen, weil er in bewundernswerter und beispielhafter Weise über viele Jahrzehnte hinweg die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland persönlich gefördert und in vielfacher Hinsicht unterstützt habe.

Reinhold Robbe führte in seiner Begründung weiter aus: »Unabhängig von politischen Strömungen und jeweiligen Mehrheiten war die Pflege der Freundschaft zwischen Deutschland und Israel für Schimon Peres ein wirkliches Herzensanliegen.« Dies habe er, so Robbe weiter, bei unzähligen Anlässen und an vielen Beispielen deutlich gemacht.

Vorbild Peres sei heute nicht nur Vorbild insbesondere für viele junge Menschen in beiden Ländern, sondern auch der Garant für Verlässlichkeit und Beständigkeit mit Blick auf die einzigartigen Beziehungen zwischen den Menschen in Israel und Deutschland.

Peres wird der erste Preisträger der nach dem jüdischen Publizisten Ernst Cramer benannten Medaille sein. Mit diesem Preis werden künftig Persönlichkeiten in Israel oder Deutschland gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern verdient gemacht haben. Die Medaille soll noch in diesem Jahr im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an den israelischen Staatspräsidenten verliehen werden. ja

Diplomatie

Julia Klöckner reist nach Israel

Die Bundestagspräsidentin wird im Rahmen ihres Antrittsbesuchs auch auf den Präsidenten der Knesset treffen

 09.02.2026

Restitution

Uni Frankfurt übergibt erstmals NS-Raubgut an Jüdische Gemeinde

Seit gut fünf Jahren durchforstet die Universitätsbibliothek in Frankfurt ihre Bestände systematisch nach Raubgut aus der NS-Zeit. Das Projekt trägt nun Früchte - und ist noch lange nicht abgeschlossen

 09.02.2026

London

JD Vance beschimpft Nick Fuentes

Fluchend reagiert der US-Vizepräsident auf persönliche Attacken des Rechtsextremisten und Antisemiten, die sich unter anderem gegen seine Frau und Kinder richteten

 09.02.2026

Berlin

Roderich Kiesewetter für Militärschlag im Iran

Der CDU-Abgeordnete spricht sich zugleich für mehr Druck auf das Teheraner Regime aus

 09.02.2026

Interview

»Ich sehe Deutschland als Vorreiter«

Die US-Sondergesandte für Holocaustfragen, Ellen Germain, über Erinnerungskultur, Aufklärung und Restitution

von Imanuel Marcus  09.02.2026

Berlin

AfD-Beschluss: Keine Parteiveranstaltungen mehr mit Sellner

Die AfD-Spitze will keine Schlagzeilen über Treffen mit dem rechtsextremen Österreicher mehr und fasst einen Beschluss. Der hat aber auch Grenzen

 09.02.2026

Großbritannien

Epstein Files: Nächster Rücktritt in der Downing Street

Die Epstein-Kontakte des Ex-Botschafters Peter Mandelson erschüttern die Regierung von Keir Starmer. Nun zieht sich der nächste enge Mitarbeiter des Premierministers zurück

 09.02.2026

Australien

Isaac Herzog besucht Anschlagsort in Sydney

Es gab 15 Tote bei dem Anschlag auf ein Chanukka-Fest am beliebten Strand Bondi Beach. Jetzt besucht der israelische Präsident den Ort des Grauens

 09.02.2026

Paris

Drei Juden mit Messer bedroht

Der Täter nähert sich den Opfern und fragt mehrfach, ob sie Juden seien. Dann zieht er ein Messer

 09.02.2026