Bochum

Deutsch-israelische Beziehungen im Mittelpunkt

Foto: dpa

Am Montag lädt »Herausforderung Zukunft« wieder zum jährlichen NRW-Israel-Forum nach Bochum ein. Im Evangelischen Gemeindezentrum St. Vinzentius stehen von 15 bis 19 Uhr die deutsch-israelischen Beziehungen im Mittelpunkt.

Die Leiterin des ARD-Studios in Tel Aviv, Susanne Glass, spricht dabei über »Israel in den Medien«. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker referiert über die Städtepartnerschaft mit Tel Aviv.

Der ehemalige israelische Justiz- und Wirtschaftsminister Jossi Beilin diskutiert unter anderem mit dem früheren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers und Kerstin Müller, Repräsentantin der Heinrich-Böll-Stiftung, aktuelle Fragen der bilateralen Beziehungen.

antisemitismus Ab 18 Uhr sind unter anderem die CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, und der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, im Gespräch über »Hass im Internet – engagiertes Eintreten gegen Antisemitismus«.

»Herausforderung Zukunft« ist ein 2007 gegründetes bildungspolitisches Projekt. Seit 2011 veranstaltet die Initiative das NRW-Israel-Forum in Bochum, mit dem ein deutliches Zeichen der Solidarität mit dem Staat Israel gesetzt werden soll. Initiator Sascha Hellen: »Uns ist wichtig, dass wir Israel in allen Facetten zeigen, nicht nur auf den Konflikt reduziert. Deshalb stellen wir an diesem Tag verschiedenste Partnerschaften, Innovationen und Projekte vor.« ja

NRW-Israel-Forum: Montag, 20. November, 15 bis 19 Uhr, Ev. Gemeindezentrum St. Vinzentius, Kattenstraße 3, Bochum.

www.herausforderungzukunft.de/nrw-israel-forum

Meinung

Einladung, Empörung, Ausladung

Dass der Iran am Weltwirtschaftsforum in Davos zunächst willkommen war und kurz darauf wieder ausgeladen wurde, ist ein Lehrstück darüber, wie Menschenrechte erst dann zählen, wenn sie zum Reputationsrisiko werden.

von Nicole Dreyfus  19.01.2026

Warnung

Holocaust-Überlebende besorgt um Zukunft der Demokratie

Sieben Holocaust-Überlebende berichten in dem Buch »Nach der Nacht« über ihre Sorgen um die Demokratie und den Aufstieg rechter Parteien. Zu sehen sind Ausschnitte der Interviews auch im Nachtprogramm der ARD

 19.01.2026

Analyse

Mächtiger Nebenbuhler

Saudi-Arabien wird für die USA ein immer wichtigerer Partner in Nahost. Was bedeutet diese Entwicklung für Israel?

von Joshua Schultheis  19.01.2026

Dachau

2025 mehr als eine Million Besucher in KZ-Gedenkstätte

Erstmals wurden in der KZ-Gedenkstätte Dachau ein ganzes Jahr lang Besucher gezählt. 2025 waren es mehr als eine Million. Im kommenden Frühjahr will man deren Profil genauer untersuchen

 19.01.2026

Köln

Jüdischer Karnevalsverein antisemitisch angefeindet

»Es ist das bisher Heftigste, was uns passiert ist«, sagt der Präsident des jüdischen Karnevalsvereins »Kölsche Kippa Köpp«. Den Mut verliert Aaron Knappstein aber nicht

von Leticia Witte  19.01.2026

Russland

Kreml: Putin erhält Einladung in Gaza-»Friedensrat«

In der Ukraine führt der Kremlchef Krieg, in den »Friedensrat« von US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen ist er dennoch eingeladen worden. Moskau erklärt, was es davon hält

 19.01.2026

Kunstakademie Düsseldorf

Jüdische Organisationen verlangen Absage von Veranstaltung mit palästinensischer Terror-Unterstützerin

Die Hintergründe

 19.01.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Bericht: Trump-Regierung prüft Asyl für britische Juden

Großbritannien sei »kein sicherer Ort mehr für Juden«, sagt Donald Trumps persönlicher Anwalt Robert Garson gegenüber »The Telegraph«

 19.01.2026

Proteste im Iran

USA verstärken Militärpräsenz im Nahen Osten

Ein Schlag gegen das Mullah-Regime steht für Washington weiterhin im Raum

 19.01.2026