New York

Antisemitische Äußerungen: Mitglied von Mamdanis Team tritt zurück

Catherine Almonte Da Costa sollte im Rathaus unter Zohran Mamdani eine wichtige Position einnehmen. Foto: picture alliance / Anadolu

Eine zentrale Personalentscheidung des designierten New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani ist gescheitert. Catherine Almonte Da Costa, die künftig das Büro für Ernennungen im Rathaus leiten sollte, legte ihr Amt nieder, nachdem frühere antisemitische Beiträge aus ihren sozialen Netzwerken öffentlich geworden waren. Die Posts stammen aus den Jahren 2011 und 2012 und enthalten abwertende Aussagen über Juden sowie stereotype Zuschreibungen.

Ausgelöst wurde der Rücktritt durch Nachfragen der Anti-Defamation League (ADL) in New York und New Jersey. Die Organisation verlangte von Mamdanis Team eine Erklärung, ob die Inhalte bekannt gewesen seien und wie künftig mit vergleichbaren Fällen umgegangen werde. Die ADL sprach von klassischen antisemitischen Ressentiments und erklärte, ihre Aussagen seien nicht zu rechtfertigen. Kurz darauf wurde der entsprechende Account gelöscht.

Amerikanischen Medien zufolge hatte Da Costa unter anderem dies gepostet: »Geldgierige Juden, ich schüttle den Kopf«. Auch diese Aussage war auf ihrem Kanal sichtbar: »Woo! Heute ins Büro im oberen Stockwerk befördert worden! Arbeite jetzt Seite an Seite mit diesen reichen jüdischen Leuten.«

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Da Costa erklärte in einer Stellungnahme, sie habe mit Mamdani gesprochen, sich entschuldigt und ihren Rücktritt angeboten, da sie zu einer Belastung für den politischen Neustart geworden sei. Die früheren Äußerungen spiegelten nicht wider, wer sie heute sei.

Sie äußerte Bedauern über den angerichteten Schaden und verwies darauf, Mutter jüdischer Kinder zu sein. Neben den antisemitischen Beiträgen wurden auch ältere Aussagen bekannt, in denen sie die Polizei beschimpfte.

Mamdani nahm den Rücktritt an und distanzierte sich klar von den Inhalten. Die Aussagen seien »inakzeptabel« und stünden in keinerlei Zusammenhang mit seinen politischen Überzeugungen oder den Werten seiner künftigen Stadtregierung. Auch ihm selbst wird jedoch Antisemitismus vorgeworfen. im

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