Debatte

Zentralrat der Juden: Adidas muss sich von Kanye West trennen

Zentralratspräsident Josef Schuster Foto: Marco Limberg

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Zentralrat der Juden: Adidas muss sich von Kanye West trennen

Josef Schuster: »Als deutsches Unternehmen erwarte ich schlichtweg von Adidas eine klare Haltung, wenn es um Antisemitismus geht«

 25.10.2022 00:01 Uhr

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat den Sportartikel-Hersteller Adidas aufgefordert, seine Geschäftsbeziehungen zum US-Rapper Kanye West (45) zu beenden. »Adidas muss seine Zusammenarbeit mit Kanye West umgehend einstellen«, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag).

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»Die täglich neuen antisemitischen Entgleisungen des Rappers sind für die Jüdinnen und Juden in Deutschland und in aller Welt unerträglich«, so Schuster. Er fügte hinzu: »Als deutsches Unternehmen erwarte ich schlichtweg von Adidas eine klare Haltung, wenn es um Antisemitismus geht. Unternehmerische Interessen dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen.«

West hatte zuletzt wiederholt mit provokanten Aktionen für Aufsehen und Empörung gesorgt. Mehrere in sozialen Netzwerken veröffentlichte Beiträge wurden als antisemitisch eingestuft. Während einige Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Künstler beendeten, stellte Adidas eine Prüfung der geschäftlichen Beziehungen in Aussicht. kna

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