Auftakt

Yael Deckelbaum eröffnet Thüringer Achava-Festspiele

Yael Deckelbaum eröffnet mit ihrer Band »The Mothers« das diesjährige Achava-Festival Foto: imago/VIADATA

Die diesjährigen Achava-Festspiele Thüringen starten am Samstag mit einem hochkarätigen Konzert in der Erfurter Peterskirche.

Die kanadisch-israelische Sängerin Yael Deckelbaum präsentiert zum Auftakt mit ihrer Band »The Mothers« das Programm »What about the Women«, teilte die Thüringer Staatskanzlei am Donnerstag in Erfurt mit. Bis zum 22. Oktober stehen dann mehr als 50 Veranstaltungen in Weimar, Erfurt, Eisenach und Gotha auf dem Programm.

Zur Eröffnung wird auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sprechen. Vorab würdigte Ramelow die Achava-Festspiele als eine Veranstaltungsreihe, die für Zusammenhalt und Gemeinschaft stehe. Sie bilde eine Brücke zwischen Kulturen und Generationen und Ausdruck gemeinsamer Arbeit, um jüdisches Leben in Thüringen aktiv sichtbar zu machen, erklärte er am Donnerstag.

Yael Deckelbaum gilt als wohl bekannteste weibliche Stimme Israels

Die Singer-Songwriterin und Aktivistin wurde als Gründungsmitglied von »Habanot Nechama« bekannt, einer israelischen Folkband, deren Debütalbum in Israel mit über 40.000 verkauften Platten Platinstatus erreichte.

Die Achava-Festspiele haben seit 2015 ihren festen Platz im Kulturkalender Thüringens. Kernpunkt ist der interreligiöse und interkulturelle Dialog, der von den Gedanken in den Schriften jüdischer Propheten der hebräischen Bibel ausgeht. Das Programm der neunten Achava-Festspiele umfasst neben Konzerten, Kochkurse, Workshops, Ausstellungen, Vorträge, Lesungen sowie Zeitzeugengespräche. epd

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026