Frankfurt

Uni gründet Buber-Rosenzweig-Institut

Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main Foto: imago stock&people

Die Frankfurter Goethe-Universität soll eine neue Forschungseinrichtung bekommen. »Das Buber-Rosenzweig-Institut soll sich der Erforschung des Judentums in Moderne und Gegenwart widmen«, hat die Universität am Montag mitgeteilt.

Das Institut baut auf der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie auf, die 1989 am Fachbereich Evangelische Theologie ins Leben gerufen wurde. Seit 2010 bekleidet der Religionswissenschaftler und Judaist Christian Wiese die Professur.

LEHRE »Seither lehrt Prof. Christian Wiese über Fachbereichsgrenzen hinweg in den theologischen und religionswissenschaftlichen Fächern, aber auch in der Geschichtswissenschaft und Philosophie«, heißt es in der Mitteilung der Universität.

Das Institut wurde nach den Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) benannt.

Wiese begrüßte die Gründung des Buber-Rosenzweig-Instituts: »Der Status als Forschungsinstitut eröffnet uns die Chance, noch besser wahrgenommen, fokussierter handeln und junge internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anziehen zu können.«

KOOPERATION Unter dem Dach des Instituts könnten künftig, so Wiese, weitere Vorhaben entwickeln werden. Bereits im Entstehen begriffen sei das Projekt »Synagogengedenkbuch Hessen«. Große Chancen bieten laut Wiese auch die Kooperation mit dem Uni-Seminar für Judaistik und dem Fritz Bauer Institut für Geschichte und Wirkung des Holocaust.

Das neu gegründete Forschungsinstitut wurde nach den Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929) benannt. In den 1920er-Jahren bauten sie in Frankfurt gemeinsam das Freie Jüdische Lehrhaus, ein jüdisches Bildungsangebot für Erwachsene, auf. ja

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