Theater

»Swing Heil!«

In Szene gesetzt: Helen Schneider (l.) als Conférencier und Konstantin Moreth (r.) als Coco Schumann Foto: Tino Crisó

Coco Schumann hat überlebt: Er war in Theresienstadt und Auschwitz interniert und blieb nur deshalb am Leben, weil er Jazz-Gitarre spielte, und zwar mit den »Ghetto-Swingern«.

Dem (Über-)Leben der 1924 geborenen Berliner Jazz-Ikone Coco Schumann ein Denkmal zu setzen, steht nun auf dem Spielplan des Theaters am Kurfürstendamm. Am Mittwochabend hatte das Theaterstück Der Ghetto Swinger des Regisseurs Gil Mehmert Premiere.

Helen Schneider Darin wird Schumann von Konstantin Moreth verkörpert. Die Sängerin Helen Schneider spielt gleichzeitig Cocos Mutter, den Conférencier und fungiert als Erzählerin. Robin Brosch ist in der Rolle von Cocos Vater zu sehen.

Allerdings wird die Geschichte derart altbacken präsentiert, dass dies bei manchen Zuschauern für üble Laune sorgte. »Swing heil!« war noch einer der besseren Kalauer des Abends.

Viele Berliner VIPs und Promis – von Artur Brauner über Adriana Altaras bis hin zu Elisabeth Heymann, die Tochter des unvergesslichen Werner Richard Heymann, dessen Hits dereinst Schumann schon spielte – würdigten am Mittwochabend den eigentlichen Star des Abends, Coco Schumann, der die Premiere aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen konnte.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in unserer Ausgabe am Donnerstag.

www.komoedie-berlin.de

Meinung

Warum ich mich für meine Teilnahme am »Dschungelcamp« niemals schämen würde

Die »Lindenstraßen«-Darstellerin Rebecca Siemoneit-Barum war 2015 bei der berühmt-berüchtigten RTL-Sendung in Australien dabei. Hier erzählt sie, was die Zeit im Dschungel bis heute für sie bedeutet

von Rebecca Siemoneit-Barum  06.02.2026

Erfurt

Einzigartiges Klezmer-Projekt: Jubiläumskonzert zum Zehnjährigen als »Höhepunkt eines Prozesses«

Im Klezmerorchester Erfurt musizieren Laien und Profis gemeinsam. Nun feiert das Projekt sein zehnjähriges Bestehen - mit einem einzigen Konzert

von Matthias Thüsing  06.02.2026

Fernsehen

Doku über Geisel-Familie zeigt zerrissene israelische Gesellschaft

Ein 3sat-Dokumentarfilm zeigt das Martyrium einer amerikanisch-israelischen Familie, deren Angehörige am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführt wurde

von Manfred Riepe  06.02.2026

Fernsehen

»Er verarscht hier alle«: Ofarim wird wieder Zielscheibe von Ariel

Endspurt im Dschungelcamp vor dem großen Finale am Sonntag. Gil Ofarim tritt nach seinem Unfall zur nächsten Prüfung an, das Kandidatenfeld lichtet sich weiter - und der Ton wird rauer

von Lukas Dubro  06.02.2026

Australien

»Action, Action, Action« im Dschungel

Regeln sind Regeln. Und Überraschungen sind Überraschungen: Jetzt unterhalten sich sogar Ariel und Gil

von Martin Krauß  06.02.2026

Berlin

Liebermann-Villa zeigt »Alles für die Kunst!«

Seinen Erfolg musste sich der Künstler Max Liebermann hart erkämpfen. Eine Ausstellung in der Liebermann-Villa am Berliner Wannsee zeigt, wie strategisch und konsequent er dabei vorging.

 05.02.2026

Kulturkolumne

Make Judaism cool again!

Wie Tel Aviver Mode für Empowerment und Hoffnung sorgt

von Sophie Albers Ben Chamo  05.02.2026

Theater

Mit Kufiya und Kippa

Noam Brusilovskys Stück »Fake Jews« in Berlin knüpft an die Geschichte von Fabian Wolff an

von Stephen Tree  05.02.2026

Film

Ganz links in der Ecke

»Coexistance, my Ass« porträtiert die israelische Comedian Noam Shuster Eliassi und ein polarisiertes Land. Doch eine wichtige Info fehlt

von Ayala Goldmann  05.02.2026