Kino

Steven Spielberg für Regie-Oscar nominiert

Steven Spielberg bei der Premiere des Kinofilms »West Side Story« in Los Angeles (7. Dezember 2021) Foto: imago images/Future Image

Kino

Steven Spielberg für Regie-Oscar nominiert

»West Side Story« hat zudem Nominierungen in den Kategorien »Bester Film« und »Beste Nebendarstellerin« erhalten

 09.02.2022 16:09 Uhr

Der Filmregisseur und Produzent Steven Spielberg wurde mit dem Film West Side Story für einen Oscar für die »Beste Regie« nominiert. Die 2021 in den Kinos angelaufene Musical-Verfilmung hat außerdem Nominierungen in den Kategorien »Bester Film« und »Beste Nebendarstellerin« (Ariana Debose) erhalten.

remake Das Remake der mit Oscars geradezu überhäuften West Side Story-Verfilmung von 1961 entwickelte Spielberg in Kooperation mit dem Dramatiker Tony Kushner. »West Side Story 2.0 huldigt in vielerlei Weise einem von Identitätspolitik geprägten Zeitgeist. Das Resultat ist sehr ambivalent«, schrieb unser Rezensent.

Spielberg, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag beging, wurde im Laufe seiner Karriere insgesamt 19-mal für die prestigeträchtige Auszeichnung nominiert. Mit einem Oscar ausgezeichnet wurde der Sohn jüdischer Einwanderer bisher drei Mal: 1994 für Schindlers Liste (Bester Film und Regie) und 1999 für Der Soldat James Ryan (Regie). ja

Lanz und Precht

»Irgendwie so bombt man sich das Ganze am Ende zurecht«

In ihrem wöchentlichen Podcast versuchen sich Talkmaster Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht an einer Analyse der Hintergründe des Irankriegs - und scheitern gewaltig

von Michael Thaidigsmann  11.03.2026

Berlin-Neukölln

Wer ist dieser Mann?

Er lehrte arabische Schüler die Geschichte des Holocausts, organisierte einen Austausch mit Israelis und hielt Drohungen stand. Hudhaifa Al-Mashhadanis Geschichte faszinierte die Medien, begeisterte Politiker und schenkte ihm das Vertrauen jüdischer Organisationen. Aber ist alles daran wahr?

von Mascha Malburg  11.03.2026

TV-Tipp

Die Puppe mit dem Hitlergruß: Das turbulente Leben der Unternehmerin Käthe Kruse

»Ich kauf‘ Euch keine Puppen - macht Euch selber welche!« Max Kruses junge Geliebte nahm diese brüske Absage wortwörtlich und wurde berühmt. Arte zeichnet die bewegte Biografie von Käthe Kruse nach

von Manfred Riepe  11.03.2026

Amulette

Erfurter Ausstellung zeigt israelische Kunst

Die Galerie Waidspeicher zeigt Werke israelischer Künstlerinnen und 555 Hamsa-Amulette aus Jerusalem. Das Motiv der Hamsa in Form einer geöffneten Hand ist im Judentum, im Islam und im Christentum gebräuchlich

von Matthias Thüsing  10.03.2026

München

Ermittlungen zu Nazi-Parole gegen Fleischhauer eingestellt

Der Kolumnist bedient sich bei einem Podcast eines Slogans der Nationalsozialisten, um damit den AfD-Nachwuchs zu kritisieren. Deshalb wird gegen ihn ermittelt - jedoch nicht besonders lang

 10.03.2026

New York

Ben Stiller: »Krieg ist kein Film«

Immer wieder nutzt die US-Regierung bekanntes Film- oder Musikmaterial für eigene Videoclips - wohl ohne zu fragen. Jetzt beschwert sich deswegen Schauspieler Ben Stiller

 10.03.2026

Comedy

Streichelzoo mit Fischen

Die Serie »JoJo & Simha: Exploring Berlin3000« erzählt auf Social Media von drei tollpatschigen jüdischen Handwerkern der Zukunft

von Pascal Beck  09.03.2026

Women’s Asian Cup

Trump fordert von Australien Asyl für iranische Fußballerinnen

Die Spielerinnen hatten sich vor dem Anstoß im Robina Stadium geweigert, die iranische Nationalhymne zu singen

 09.03.2026

Magdeburg

Auftakt für jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Sven Schulze betonte als Schirmherr die Bedeutung der Kulturtage als klares Signal der Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Sachsen-Anhalt

 09.03.2026