Kino

Steven Spielberg dreht »West Side Story«

Szene aus der Neuverfilmung der »West Side Story« Foto: dpa

Hollywood-Regisseur Steven Spielberg (72) hat die Neuverfilmung des Filmmusicals »West Side Story« abgeschlossen. Das Studio Twentieth Century Fox gab das Ende der Dreharbeiten am Mittwoch auf Twitter und Instagram mit Fotos vom Set und der Besetzung bekannt.

Oscar-Preisträger Spielberg dankte seinem »hervorragenden« Team. Die Dreharbeiten beschrieb er als eine einzigartige und bewegende Erfahrung, die Story und die Musik »eines der großartigsten Musicals der Welt« zu erleben.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Angesiedelt in den 1950er-Jahren in der düsteren West Side Manhattans, erzählt das Musical die Liebesgeschichte des in New York geborenen Tony (Ansel Elgort) und der aus Puerto Rico stammenden Maria, die zwei verfeindeten Gangs angehören. Die Maria-Rolle besetzte Spielberg mit der wenig bekannten 17-jährigen Latina-Jungschauspielerin Rachel Zegler.

Die Original-Verfilmung von Leonard Bernsteins Broadway-Hit holte 1962 zehn Oscar-Trophäen, darunter als bester Film, für Regie (Robert Wise) und für Rita Moreno, die damals die junge Anita, eine Freundin Marias, spielte. Moreno (87) tritt in dem Remake als eine neue Figur namens Valentina auf. Das Filmmusical soll im Dezember 2020 in die Kinos kommen.  dpa

Musik

Jay Beckenstein wird 75

Der jüdische Saxofonist aus den USA, der seine Jugend in Westdeutschland verbrachte, gründete eine der wichtigsten Fusion-Bands und bietet sanfte Klänge

von Imanuel Marcus  14.05.2026

Berlin

TU eröffnet neues Kompetenzzentrum für Antisemitismusforschung

Nach umfassendem Umbau stünden künftig rund 55.000 Bücher und Zeitschriften sowie etwa 11.000 visuelle Antisemitika für Forschung und Lehre zur Verfügung

 14.05.2026

Zahl der Woche

13 Gruppen

Fun Facts und Wissenswertes

 14.05.2026

Eurovision Song Contest

Die Leichtigkeit der anderen

Der Schoa-Überlebende Walter Andreas Schwarz vertrat Deutschland 1956 beim ersten Grand Prix Eurovision in Lugano. Seine Biografie prallte auf ein Publikum, das die Vergangenheit hinter sich lassen wollte

von Claudio Minardi  14.05.2026

ESC

In der Höhle des Löwen

Noam Bettan steht für Diversität und Offenheit – und wird genau dafür von »Pro-Palästinensern« attackiert. Doch der junge Israeli will sich nicht unterkriegen lassen

von Martin Krauß  14.05.2026

Interview

»Vertrauen und Austausch«

Kim Wünschmann über den Auftrag des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg

von Pascal Beck  14.05.2026

Kino

»Palästina 36«

In ihrer Doku geht die palästinensische Regisseurin Annemarie Jacir fahrlässig mit einem historischen Thema um

von Ralf Balke  14.05.2026

Berlin

Ulf Poschardt gibt Herausgeber-Position bei »Welt« auf

Die Hintergründe

von Steffen Trumpf  13.05.2026

Kommentar

Warum Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis gerade jetzt verdient hat

Dass der Zentralrat der Juden den Kabarettisten ehrt, sendet ein wichtiges Signal weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus

von Ahmad Mansour  13.05.2026