Tel Aviv

Quentin Tarantino wird Vater

Daniella Pick und Quentin Tarantino bei den Filmfestspielen 2019 in Cannes Foto: dpa

Der Filmemacher und Regisseur Quentin Tarantino (56) ist zum ersten Mal Vater geworden. Seine israelische Frau Daniella Pick (36) habe am Samstag in Tel Aviv einen Sohn zur Welt gebracht, berichteten israelische Medien übereinstimmend. Ein Sprecher des Ichilov-Krankenhauses wollte sich nicht dazu äußern.

Die Jewish Telegraphic Agency berichtete, das Baby werde die israelische Staatsbürgerschaft erhalten. Bisher sei kein Name bekannt gegeben worden. Laut Medienbrichten soll das Kind beschnitten werden.

Weiter hieß es, das Paar habe eine Wohnung im Norden von Tel Aviv gemietet. Die Miete betrage angeblich 23.000 US-Dollar im Monat. Tarantino und Pick hatten sich 2009 bei der Filmpremiere von Tarantinos Film Inglourious Basterds in Israel kennengelernt.

Beziehung Nach einer vorübergehenden Trennung kamen sie 2016 wieder als Paar zusammen. Nach sechsjähriger Pause hatte ein Telefonat die Liebe wieder neu aufleben lassen, sagte Pick damals der israelischen Zeitung »Yedioth Ahronoth«.

Tarantino ist amerikanisch-italienischer Herkunft. Im November 2018 hatten er und seine Frau unter einer Chuppa in Beverly Hills geheiratet. Ein Reformrabbiner amtierte. Es ist die erste Ehe für den Oscar-Preisträger.  Daniella Pick ist die Tochter des israelischen Sängers uznd Komponisten Zvika Pick. dpa/ja

Zahl der Woche

13 Sommer- und Winter-Machanot

Fun Facts und Wissenswertes

 27.01.2026

Kairo/Berlin

Ägypten verbietet Buch zu Gaza-Krieg - Autoren: Das Interesse ist riesig

Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

 27.01.2026

USA

Kanye West entschuldigt sich erneut für Antisemitismus

In einer ganzseitigen Anzeige im Wall Street Journal schreibt der Rapper: »Ich bin kein Nazi und kein Antisemit. Ich liebe jüdische Menschen.«

 27.01.2026

Meinung

Ein Schmock kommt selten allein

Im »Dschungelcamp« scheint Gil Ofarim in bester Gesellschaft. Doch was hat er aus seiner Lüge in der »Davidstern-Affäre« gelernt?

von Ayala Goldmann  27.01.2026

Meinung

»Zeit Geschichte« stellt sich in eine unsägliche Tradition

Das Titelbild der neuen Ausgabe des Hefts reduziert den Nahostkonflikt auf ein simples Gut-gegen-Böse-Schema. Immer wieder nutzen renommierte Medien problematische Bildsprache, wenn es um Israel geht

von Nikolas Lelle  27.01.2026

Oscar-Nominierungen

Natalie Portman: Frauen kommen zu kurz

Man sehe die Hürden für Regisseurinnen auf jeder Ebene, so die Schauspielerin

 27.01.2026

Fernsehen

Und dann sagt Gil Ofarim: »Jetzt habe ich ein bisschen was kapiert«

Am 4. Tag im Dschungelcamp spielte sich alles ab, wofür der Begriff »Fremdschämen« erfunden wurde

von Martin Krauß  26.01.2026

Serie

»Holocaust«-Serie: Wendepunkt der deutschen Erinnerungskultur

Vor 47 Jahren wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die US-Serie »Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss« ausgestrahlt. Der damals verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel erinnert sich an Widerstände und weinende Anrufer

von Jonas Grimm  26.01.2026

Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

von Nicole Dreyfus  26.01.2026