Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

indira weis fühlt sich nach ihrem Auftritt bei »Entweder Broder« falsch dargestellt und »komplett verarscht«. Die ehemalige Bro’Sis-Sängerin, die zur zweiten Staffel der ARD-Sendung eingeladen war, hatte sich mit dem Publizisten über Verschwörungstheorien zu 9/11 und anderen Themen, wie »Schwerkraft ist der Feind des Busens« unterhalten. In einem offenen Brief an Broder stellt die 29-Jährige nun klar, kein Dummchen zu sein: »Ich habe zwei Jahre in Jerusalem die Tora und Hebräisch studiert. Ich spiele Klavier und Gitarre, habe Abitur und war an der Uni, studierte Amerikanistik, Musikwissenschaften und Indologie.«

sarah silverman hört offenbar nicht nur auf ihren Namen, sondern reagiert auch, wenn man sie einfach nur »Jude« nennt. Das zumindest rief die amerikanische Comedian auf dem Toronto Film Festival wartenden Fotografen entgegen. Ihr Filmkollege Seth Rogen schloss sich der 41-Jährigen an und sagte: »Ich reagiere auch auf ›Jude‹.« Aber Silverman wäre nicht Silverman, käme da nicht noch etwas hinterher. Angesprochen wie sie ihr Aussehen verändern würde, um die Aufmerksamkeit von Modelabeln auf sich zu ziehen sagte sie: »Ich könnte mir ja ein Hakenkreuz auf die Stirn machen.«

Jon Stewart hat für seine Polit-Comedy »The Daily Show With Jon Stewart« bei den Emmy-Awards den Preis für »Best Variety, Music or Comedy Series« bekommen. Auch seine Schauspiel-Kollegin Julianna Margulies freute sich über eine Auszeichnung als »Actress in a Drama Series« für ihre Rolle der Rechtsanwältin Alicia Florrick in der TV-Serie »The Good Wife«.

Chana Meron hat sich mit 83 Jahren einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde gesichert. Die israelische Schauspielerin hat in ihrem Leben schon so viele Theaterrollen gehabt, dass sie damit einen Rekord aufgestellt hat. Erst kürzlich hat sie eine Rolle in Hanoch Levins Stück »Orez Hamizvadot« am Cameri-Theater in Tel Aviv übernommen.

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026