Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Scarlett Johansson hat einen Traum, der nun in Erfüllung geht: Sie wollte schon immer Dinosaurier jagen und daher in einem »Jurassic Park«-Film mitspielen, wie sie laut »Variety« verriet. Während unklar ist, wer wen jagt, steht eines Fest: Die Darstellerin ist Teil von »Jurassic World Rebirth«. Im Juli kommt das Spektakel in die Kinos. Schon damals, als Steven Spielberg die ersten beiden »Jurassic Park«-Streifen drehte, wollte sie dabei sein: »Ich habe ihm gesagt, ich spiele jede Rolle - selbst, wenn ich in den ersten fünf Minuten gefressen werde.« Damals klappte es nicht, jetzt aber doch.

Lance Stroll ist beim Formel-1-Rennen in Japan auf den 20. und somit letzten Platz gekommen. »Wir haben in den Daten gesehen, dass ich eine Windböe mit etwa 20 km/h abbekommen habe - einfach Pech gehabt«, wird der kanadische Sportler vom Team Aston Martin von der Platform formel1.de zitiert. Bei Max Verstappen war es weniger windig: Der 27-Jährige hat zum vierten Mal nacheinander den Großen Preis von Japan gewonnen. Stroll wurde beim Formel-1-Rennen in Melbourne vor drei Wochen sechster.

Adrien Brody hat nicht nur mit seinem Film The Brutalist großen Erfolg, er ist auch als Model immer wieder zu sehen. Derzeit ist er das Gesicht der H&M-Marke COS. Alles, was Brody dort zeigt, sieht absolut überzeugend an ihm aus. In einem Interview mit dem Magazin »GQ« sagte Brody, dass er eher elegante und zeitlose Stücke bevorzuge und mehr zu einer dunklen, monochromen Farbpalette neige. Wundervoll!

Oliver Masucci hat für die Serie The German Hebräisch gelernt. »Das ist ein bisschen Absurdistan: Ich musste in drei Sprachen sprechen: Hebräisch, Englisch und jetzt in Deutsch«, sagte der 56-Jährige in einem Interview. Zurzeit synchronisiert Masucci die deutsche Fassung. Die amerikanisch-israelische Historien-Serie wird in Deutschland auf »Magenta TV« zu sehen sein, voraussichtlich ab Mai. The German hatte auf Europas größtem Serien-Festival »Series Mania« in Nordfrankreich seine Premiere. dpa

Mayim Bialik ist für ihren Podcast »Mayim Bialik’s Breakdown« mit einem Gracie Award geehrt worden. Die Auszeichnung, die von der Alliance for Women in Media Foundation vergeben wird, richtet sich an Frauen in Medien, die ihren Fokus auf bestimmte Themen legen. »Mayim Bialik’s Breakdown« widmet sich der psychischen Gesundheit, Ängsten oder Depressionen, um nur einige Bereiche zu nennen. Bialik spricht mit Psychologen, Wissenschaftlern oder auch Schauspielern über (fast) alles.

Dmitrij Kapitelman hat in einem Video für den Hanser Literaturverlag sämtliche Stationen seiner Leipziger Buchmessenkarriere Revue passieren lassen. Angefangen vom Job in der Garderobe über eine Tätigkeit im Mangabereich bis hin zur Beschäftigung am Drehkreuz, blickte der Schriftsteller, der in Leipzig studiert hat, mit einem lachenden Auge auf die frühen Buchmessenjahre zurück. Er freue sich jetzt umso mehr, nachdem er aus allen früheren Jobs rausgeflogen war, dann doch mit seinem Buch Russische Spezialitäten in Leipzig zu sein.

Robert Downey Jr. wird am Freitag 60 Jahre alt. Der Darsteller, dessen gleichnamiger Vater Jude war und der sich als »jüdischer Buddhist« bezeichnet, blickt auf einen Hürdenlauf mit vielen Hochs und Tiefs zurück. Seine Karriere startete früh, als ihm sein Dad, ein auf Underground-Filme spezialisierter Regisseur, Rollen gab. Später sorgten Drogenprobleme und Haftstrafen für Aussetzer. Zuletzt feierte Downey aber nur noch Erfolge, inklusive eines Oscars für seine Nebenrolle in »Oppenheimer«. A happy birthday to you, Rob! (IM)

Der kanadische Comedian, Schauspieler und Filmemacher Seth Rogen hat mit der zehnteiligen Apple TV-Serie In The Studio einen Treffer gelandet, der auch Kritiker überzeugt. Er spielt Matt Remick, einen Angestellten einer Filmproduktionsfirma, der den schwierigsten Auftrag der Welt bekommt: Er soll nach dem kommerziellen erfolgreichen Vorbild Barbie von Greta Gerwig aus dem Getränkepulverkonzentrat Kool-Aid einen Blockbuster schustern. Aua! (IM)

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  03.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026