Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Alice Brauner saß auf dem Roten Sofa in der NDR-Sendung DAS! und unterhielt sich mit Moderatorin Inka Schneider über ihr neuestes Filmprojekt Münter & Kandinsky, das die leidenschaftliche Beziehung der beiden Künstler erzählt und gleichzeitig Brauners Debüt als Drehbuchautorin ist. Die erfolgreiche Produzentin sprach auch über ihre Motivation, Kino zu machen, ihre Familiengeschichte und das nicht immer unkomplizierte Verhältnis zu ihrem Vater, dem legendären Filmproduzenten Artur »Atze« Brauner.

Timothée Chalamet sorgte für einige Überraschung. Bei einem Lookalike-Wettbewerb Ende Oktober in New York, zu dem Hunderte Fans erschienen waren, tauchte der amerikanisch-französische Schauspieler persönlich auf. Umringt von Bodyguards posierte der 28-Jährige für Fotos mit seinen lockigen Ebenbildern, von denen sich einige als Willy Wonka (Wonka) und Paul Atreides (Dune) verkleidet hatten. Immer wieder stürzten sich Verehrerinnen auf die Doppelgänger – in der Hoffnung, sie stünden dem echten Chalamet gegenüber.

Mark Zuckerberg geht in Sachen Mode neue Wege. So zeigt sich der Facebook-Gründer, der von »GQ« 2011 zum am schlechtesten gekleideten CEO der Tech-Branche gekürt wurde, neuerdings in hippen Outfits, kombiniert mit Goldkette und Dreitagebart. »Aut Zuck, aut nihil« (»Entweder Zuck oder nichts«) stand beispielsweise auf einem seiner Oversize-T-Shirts, das er kürzlich auf einer Meta-Connect-Konferenz trug, eine Abwandlung des lateinischen »Aut Caesar, aut nihil«. Dass sich der Milliardär mit dem bedeutendsten Feldherrn des römischen Reiches vergleicht? Passt.

Samuel Finzi hatte großes Vergnügen daran, die Mädchen in seiner Klasse zum Lachen zu bringen. Das sagte der Schauspieler vor Kurzem bei der Hamburger Poetikvorlesung. Er sprach über die Gründe, warum er mit Leidenschaft auf der Bühne steht: »Sich in etwas begeben, ohne das Ende zu kennen. Ohne zu wissen, was kommt als Nächstes. Das hält wach. Das ist Leben.« bp

»Imanuels Interpreten« (26)

Paul Simon: Der Brückenbauer

Seit den 60er Jahren schreibt und spielt der New Yorker Künstler Musik, deren Texte durchweg stark sind. Mehrere Generationen haben zugehört. Heute wird das jüdische Talent 85 Jahre alt

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Berlin

Jüdische Kulturtage müssen Hauptausstellung absagen

Wegen einer Finanzierungslücke fällt die Ausstellung aus. Die Jüdische Gemeinde kritisiert die Förderentscheidung des Senats

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Zwei Mädchen im Winter 1947

Die amerikanische Schriftstellerin Holly-Jane Rahlens schreibt über Freundschaft in der Berliner Nachkriegszeit

von Katrin Diehl  12.10.2026

Slata Roschal

Der Autor ist tot

Sie las beim Bachmannpreis und verließ den Saal – in ihrem neuen Roman rechnet sie mit dem Literaturbetrieb ab

von Frank Keil  12.10.2026

Boris Schumatsky

Geografie der Entwurzelung

Der Berliner Schriftsteller erzählt von seiner Mutter, dem russischen Krieg gegen die Ukraine und vom Verlust jeglichen Halts bei Paul Celan

von Alexander Kluy  12.10.2026

Sachbuch

Treffpunkt der Egomanen

Christian Buckard erzählt die Geschichte des legendären »Romanischen Cafés« und seiner jüdischen Bohème

von Leon Stork  12.10.2026

Tomer Gardi

Auf der Spur der Fahrradkuriere

Der israelische Autor verfolgt in seinem neuen Roman Lieferketten – und widmet sich den Menschen, die per App gerufen werden

von Sophie Albers Ben Chamo  12.10.2026

Sachbuch

Jerusalem für Anfänger

Geht es um die Gegenwart, verliert sich Dietmar Pieper in Tagespolitik

von Ralf Balke  12.10.2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026