Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Uri Zahavi hat bei einer seiner jüngsten Moderationen für den rbb eine ganz andere Perspektive eingenommen: Der Sportmoderator war zu Gast bei den Capreolus Cheerleader Rehfelde und wurde von zwei jungen Frauen und einem jungen Mann an die Spitze einer kleinen Pyramide gehoben. Zahavi blieb cool und schaffte es sehr souverän wieder auf den Boden der Turnhalle zurück.

David Draiman setzt sich für seinen Musikerkollegen Matisyahu ein. »Ich sammele Spenden, um unseren Bruder zu schützen. Seine Familie und er wurden während seiner letzten Tour unerbittlich belästigt.« Der Sänger der Metal-Band Disturbed hat für den Rapper eine Go-Fund-Me-Seite eingerichtet, auf der jeder, der möchte, spenden kann.

Timothée Chalamet hat Einblick in die aufwendigen Dreharbeiten für den Sci-Fi-Film Dune: Part Two gegeben. »Es war etwas sehr Emotionales«, sagte der 28-Jährige dem Magazin »Cinema«. Der ambitionierteste Moment sei eine Szene gewesen, in der seine Hauptfigur auf einem Sandwurm reitet. »Wir benötigten vier Monate nur für eine zweiminütige Sequenz im Film«, sagte der Schauspieler. Der zweite Teil von Dune kommt am 29. Februar in die deutschen Kinos. Der Stoff basiert auf einer Romanreihe von Frank Herbert. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Wüstenplanet Arrakis.

Adam Sandler hat auch im Alltag viel um die Ohren. »Im wirklichen Leben habe ich nicht so viel Zeit, um allein zu sein. Ich habe vielleicht acht Minuten, höchstens, und dann muss ich wieder etwas tun«, sagte er am Mittwoch vergangener Woche bei der Berlinale-Pressekonferenz zu seinem Film Spaceman. Die Einsamkeit der Rolle hat ihm wohl nicht so viel ausgemacht: »Allein auf einem Raumschiff zu sein, das kann ich jedem von euch nur empfehlen«, sagte er mit einem Zwinkern. Sandler spielt an der Seite von Carey Mulligan (Maestro), Paul Dano (The Fabelmans) und Kunal Nayyar (The Big Bang Theory). dpa/kat

Geburtstag

Wider die Gedankenlosigkeit: Wolf Biermann wird 90

Als junger Mensch war für ihn die DDR das bessere Deutschland. Doch bald wurde Lyriker und Liedermacher Wolf Biermann ihr schärfster Kritiker. Auch nach der Ausbürgerung blieb er ein wacher und kritischer Geist. Am 15. November wird er 90

von Thomas Bickelhaupt  05.11.2026

Meister der Melancholie

Leonard Cohen: »Jikan der Stille« lebte seine Religion - und auch eine andere

Seine Lieder sind geheimnisvoll, oft düster - und doch von beklemmender Schönheit. Leonard Cohen war nie zu greifen, mit niemandem zu vergleichen. Vor zehn Jahren ist er gestorben

von Alexander Brüggemann  05.11.2026

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über den legendären Sänger

von Jan Lehr  05.11.2026

Sehen!

»Doitscha – Alles geht vorüber«

Die Tragikomödie »Doitscha – Alles geht vorüber« in der ARD beruht auf einem Buch von Adriana Altaras

von Pascal Beck  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026