Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

natalie Portman erwartet Nachwuchs. Vater des
Kindes ist ein französischer Choreograf und Balletttänzer, der den zu seinem Beruf passenden Namen Benjamin Millepied trägt – zu Deutsch »Tausendfüßler«. Jude ist Millepied, der Portman bald heiraten wird, nicht. Das Kind will die in Jerusalem geborene Schauspielerin aber in jedem Fall jüdisch aufziehen. Das habe für sie »absolute Priorität«.

Lord george weidenfeld hat zum neuen Jahr wieder eine Ehrung erfahren. Der Verleger und ehemalige Diplomat wurde von der Queen mit dem Großkreuz des Ordens des britischen Empire ausgezeichnet. Bereits 1969 war der 1938 aus Österreich emigrierte Weidenfeld zum Ritter geschlagen worden. Seit 1976 sitzt er als »Baron Weidenfeld of Chelsea in the County of Greater London« im House of Lords.

Steven Spielberg stand auf einer Boykottliste der Arabischen Liga, wie aus den Wikileaks-Papieren hervorgeht. Das US-Außenministerium vermerkte 2006, dass die arabische Spitzenorganisation sämtliche Filme des amerikanischen Regisseurs und Produzenten auf den Index gesetzt hatte, nachdem Spielberg im zweiten Libanonkrieg Israel eine Million US-Dollar gespendet hatte.

Luciana berger fühlt sich von einem aufdringlichen Verehrer genervt. Die 29-jährige jüdische Labourabgeordnete für den Wahlkreis Liverpool bekommt seit einigen Wochen Päckchen zugeschickt, in denen sich Diamantohrringe und andere teure Schmuckstücke befinden, begleitet von anzüglichen Schreiben. Die Politikerin hat den Sicherheitsdienst des Parlaments eingeschaltet, um sich den Stalker vom Leib zu halten.

madonna lässt sich ihren Kabbala-Tick einiges kosten. Aus den jetzt veröffentlichten Steuerunterlagen der Sängerin geht hervor, dass sie 2009 fast drei Millionen US-Dollar für die umstrittene Kultorganisation spendete. Immerhin gab es von dem Popstar auch etwas für eine offizielle jüdische Institution: 10.000 Dollar gingen an ein Kinderfreizeitprogramm der Gemeinde in Los Angeles. ja

Monacensia

Münchner Schau zum Archiv von Rachel Salamander

Dem Jüdischen wieder Präsenz geben in der Gesellschaft: Das war das Ziel, das die Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander mit ihrer Buchhandlung erreichen wollte. Nun wird ihr Archiv nach und nach erschlossen

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ESC-Kolumne

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