EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 49 Sitze

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Regisseurin Greta Gerwig und Ehemann Noah Baumbach schrieben auch das Drehbuch zum Kino-Hit »Barbie« Foto: imago images / UPI Photo

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 28.03.2019 13:23 Uhr

Noah Baumbach und seine Freundin, die Lady Bird-Regisseurin Greta Gerwig, sind Eltern geworden. Das haben Sprecher der beiden dem »Hollywood Reporter« in der vergangenen Woche bestätigt. Für Gerwig ist es das erste, für den Regisseur Baumbach (Frances Ha) das zweite Kind. Das Paar habe sich offenbar 2011 kennengelernt. Die beiden arbeiten zusammen, ihr Privatleben halten sie gut abgeschirmt.

Uri Geller will mit telepathischen Kräften den Brexit verhindern. Das schrieb der Magier in einem offenen Brief, den er auf seiner Facebook-Seite postete, an die britische Premierministerin Theresa May. Seine Fähigkeiten, heißt es ganz bescheiden in dem Brief, seien vom CIA, vom MI5 und vom Mossad bestätigt. Außerdem habe er sowohl ihren Sieg als auch den von US-Präsident Donald Trump vorausgesagt, und deswegen werde Geller, der sonst eher Löffel verbiegt, nun auch den Brexit abwenden. Schön wäre es. We will see.

Susan Sideropoulos hat in Tel Aviv ihre absolute Lieblingsstadt gefunden. Das sagte die Schauspielerin in der Talk­runde Nachtcafé im SWR, in der es um »Jüdisches Leben in Deutschland« ging. Mindestens einmal im Jahr fahre sie nach Tel Aviv, und wer noch nicht da gewesen sei, der solle unbedingt hinfliegen und sich die Stadt ansehen. Wo sie recht hat, hat sie recht.

Carl Reiner hat sich zu seinem 97. Geburtstag, den er am 20. März im Kreise der Familie feierte, etwas sehr Besonderes gewünscht. Nach dem obliga­torischen Ständchen und bevor er die Kerzen auf dem Kuchen ausblies, sagte der Schauspieler (Ocean’s Eleven): »Ich kann mir etwas wünschen – also, Trump, verschwinde!« Das Ganze wurde von seiner Enkelin Romy Reiner in den sozialen Medien geteilt. Carl Reiners Sohn Bob, der Regisseur des Klassikers When Harry met Sally ..., machte zudem in einem eigenen Tweet klar, dass das beste Geschenk, das sein Vater erhalten könne, Trumps Weggang aus dem Weißen Haus sei. kat

Nürnberg

Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet

Nach fünf Monaten Probebetrieb wird das neu gestaltete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg am kommenden Mittwoch feierlich eröffnet. Im Zentrum des Ausstellungskonzepts stehen Barrierearmut und ein multimediales Angebot

von Julia Riese  28.10.2026

Philologie

Mehr als Dolmetscher

Jüdische Übersetzer haben nicht nur zwischen den Sprachen vermittelt, sondern dabei auch eigene Denkformen geprägt

von Katharina Hillmann  27.10.2026

Bucerius Kunst Forum

Verstreute Meisterwerke

Eine Ausstellung in Hamburg vereint rund 100 Gemälde, Grafiken und Skulpturen aus 15 jüdischen Sammlungen und erinnert an den Kunstraub der Nationalsozialisten

von Edgar S. Hasse  27.10.2026

Kino

Wiener Blut

Ulrike Ottinger lädt in der Horrorkomödie »Die Blutgräfin« zum morbiden Vampirvergnügen und schwelgt in opulenten Bildern. Isabelle Huppert geht perfekt gestylt auf Beutezug

von Anna Maria Pahlke und Sophie Albers Ben Chamo  27.10.2026

Jerusalem

Cohen interpretiert Cohen

Der israelische Jazz-Musiker Avishai Cohen hat sich für sein neues Album ein Buch des legendären Singer-Songwriters Leonard Cohen vorgenommen

von Imanuel Marcus  27.10.2026

Nachruf

»Star Trek«-Star Walter Koenig ist tot

Seine Rolle als Pavel Chekov hatte eine humoristische Funktion. Der Charakter sollte jüngere Zuschauer ansprechen

 27.10.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Rote Bänke, erschöpfte Katzen – ein Nachmittag in Amsterdam

von Margalit Edelstein  26.10.2026

Düsseldorf

50 Jahre Kiss in Deutschland: Doro Pesch feiert ihre Helden

Wegen Kiss fing Doro Pesch mit der Musik an. Später wurde der jüdische Bassist, Sänger und Bandleader Gene Simmons ihr Mentor. Seither ist ein halbes Jahrhundert vergangen

von Philip Dethlefs  26.10.2026

Entgleisung

Kein Skandal ist der Skandal

Milo Rau macht aus Wagners »Fliegendem Holländer« an der Deutschen Oper Berlin eine groteske Abrechnung mit Israel – und erntet dafür kaum einen Buh­ruf

von Maria Ossowski  26.10.2026