Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Julia Louis-Dreyfus Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 19.02.2018 18:31 Uhr

Julia Louis-Dreyfus ist auf dem Weg der Besserung. Die Veep-Hauptdarstellerin, die im vergangenen Herbst an Brustkrebs erkrankte, postete am Valentinstag ein Bild mit eindeutiger Botschaft: »Hurra!! Großartige Ärzte, großartige Resultate. Ich fühle mich sehr glücklich und bin bereit, nach der OP voll durchzustarten.« Und dem fügte sie noch eine weitere, mehr als eindeutige Message hinzu: »Fuck Cancer!«

Iris Apfel geht nicht mal eben einfach so in Schlappen und Trainingshose zum Deli um die Ecke. Die Mode-Ikone – wer hätte dies auch ernsthaft ­anzweifeln wollen – stylt sich natürlich sogar für einen kurzen Weg zum Einkaufen. Auf ihrem Instagram-Account postete sie ein Bild in knallrotem Feder-Mantel und forderte ihre Fans auf, unter dem Hashtag Chicitup Bilder von ihren Looks zu posten, die sie bei der Verrichtung alltäglicher Dinge zeigen. Also, dann mal ran an die Kameras!

Natalie Portman wird langsam vergesslich. Seit der Geburt ihres zweiten Kindes vor einem Jahr spüre sie, wie anstrengend es sei, Karriere und Kinder unter einen Hut zu bekommen. In einem Interview mit dem »Porter«-Magazin verriet die 36-jährige israelisch-amerikanische Schauspielerin (Black Swan, Jackie): »Ich schicke immer wieder E-Mails an die falschen Leute. Ich fühle mich wirklich unfähig, aber bis jetzt war es nicht so peinlich, weil es nichts sehr Wichtiges war.« Als berufstätige Mutter habe sie nun auch eine größere Wertschätzung für ihre eigene Mutter, die als Agentin arbeitet.

Amy Schumer hat geheiratet. Die Schauspielerin und ihr Verlobter Chris Fischer gaben sich am 13. Februar das Ja-Wort. Schumer, die sonst nicht unbedingt durch zu ­wenige Worte von sich reden macht, postete mehrere Bilder bei Instagram und schrieb ein simples »Yup« dazu. Das Magazin »Us Weekly« will erfahren haben, dass die Trauung in Malibu stattfand. Offizielle Einladungen gab es nicht. kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026