Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

»Mir gefiel es, dass ich mich in jemand ganz anderen verwandeln konnte.«: Sarah Jessica Parker Foto: picture alliance / Vyacheslav Prokofyev / TASS / dpa

Sarah Jessica Parker erinnert sich noch sehr lebendig an ihr erstes Casting. Das erzählte sie im »Girlboss«-­Podcast von Sophia Amoruso. Parker, die vor ihrem Umzug nach New York in Cincinnati lebte, stand für eine Adaption des Märchens »Das Mädchen mit den Schwefelhölzern« von Hans Christian Andersen in einer langen Schlange mit 500 Mädchen. Schließlich wählte man sie aus, und sie bekam 500 Dollar Gage. »Mir gefiel es, dass ich mich in jemand ganz anderen verwandeln konnte«, sagte Parker, die zurzeit in der TV-Sendung Divorce zu sehen ist.

Casey Neistat geht neue Wege. In einem für ihn sehr emotional gehaltenen Post sagte der YouTuber, dass er sich von »BeMe«, dem Start-up, das er vor rund dreieinhalb Jahren gegründet hat, trennen wird. BeMe werde komplett in den Fernsehsender CNN eingegliedert. Neistat sagte, er bereue keinen Augenblick mit BeMe, sei aber bereit für ein neues Kapitel. »2018 wird ein Jahr der Erneuerung, mit Reisen, Erkundungen und Entdeckungen.« Wem etwas einfällt, der kann sich ja an Neistat wenden. Er möchte seinen Mut nämlich gern woanders ausprobieren.

Hugo Egon Balder macht sich keine großen Gedanken um Einschaltquoten. In einem Interview mit der ­Online-Plattform ­quotenmeter.de sagte Balder: »Ich könnte mich mit denen auch verrückt machen. Aber je länger man in diesem Geschäft tätig ist, desto mehr gewöhnt man sich daran.« Am vergangenen Wochenende lief auf dem Fernsehsender Sat.1 die dritte Staffel von Balders Sendung Genial daneben an.

Micky Rosen und Alex Urseanu sind »Hoteliers des Jahres«. In der Begründung hieß es: Die beiden Unternehmer »haben sich mit ihren ­visionären Hotels sowie Bar- und Foodkonzepten nach 17 Jahren der Zusammenarbeit endgültig etabliert«. Sie verbinden »Hotellerie mit eindrucksvollen Bar-Konzepten und wegweisender Gastronomie und schaffen damit inspirierende Meeting-Spots«, wie man sie in großen Metr0polen finde. kat

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Unerwarteter Ticket-Boom: Royal Ballet bedankt sich bei Timothée Chalamet

Nach kritischen Bemerkungen des Hollywood-Stars steigen Reichweite und Ticketverkäufe in der Oper- und Ballett-Welt deutlich

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»Es ist gerade sehr trendy, Israel zu hassen. Aber ich habe immer gesagt: ›Mode ist für die Zerbrechlichen, Stil für die Mutigen‹«, schreibt das Multitalent. Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten

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Schoa-Erinnerung ohne Juden

Gunda Trepp über ihren verstorbenen Ehemann Leo Trepp, die Vereinnahmung der Schoa und Wege jüdischen Erinnerns

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Scarlett Johansson: Rollen für Frauen heute besser

Wenn sie auf ihre Zwanziger zurückblickt, spricht die jüdische Schauspielerin von einer harten Zeit. Frauen hätten viel weniger interessante Rollenangebote bekommen als heute. Was ihr Ausweg war

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