Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Aly Raisman Foto: dpa

Aly Raisman war seit ihrem Erfolg bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro so beschäftigt mit Fernsehauftritten, Fotoshootings und sonstigen medialen Ereignissen, dass ihr zwar genügend Zeit zum Trainieren blieb, sie aber nach eigener Einschätzung noch lange nicht auf dem Trainingsstand vor einem großen sportlichen Wettstreit ist. Der Online-Ausgabe des »Forward« sagte die 22-jährige Kunstturnerin: »Ich trainiere, versuche, gesund zu bleiben, aber von der Wettkampf-Form bin ich noch ziemlich weit entfernt.«

Ilan Ronen hat in Berlin eine zweite Heimat gefunden. Der israelische Regisseur, der am Theater am Kurfürstendamm das Noah-Haidle-Stück »Alles muss glänzen« inszeniert, sagte unserer Zeitung: »Meine Tochter Yael lebt in Berlin. Mein Sohn Michael inszeniert ebenfalls in Berlin. Schon allein deswegen komme ich gerne nach Deutschland, um zu inszenieren.«

Marlee Matlin, die vor 30 Jahren für ihre Rolle in Gottes vergessene Kinder mit einem Oscar als beste weibliche Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde, wird für ihren Einsatz für Menschen mit Behinderungen geehrt. Die gehörlose Schauspielerin erhält den jährlich vergebenen »Morton E. Ruderman-Preis für Inklusion«. Matlin ist Sprecherin der Nationalen Gehörlosenvereinigung in den USA. Wie die Ruderman Family Foundation mitteilte, soll ihr der mit 100.000 Dollar dotierte Preis im Juni während einer Reise nach Israel verliehen werden.

Palina Rojinski
hat der Bild-Zeitung alles über ihre Kindheitsträume und ihre Traumhochzeit verraten. Sie wollte immer schon auf der Bühne stehen, sagte sie dabei und plauderte auch über ihre Haare: »Die sind mein Markenzeichen.« Sie wolle nicht auf ihr Äußeres reduziert werden, aber liebe ihre rote Haarpracht: »Ich mag das, es gehört zu mir.« Und wenn sie unerkannt durch die Straßen schlendern will, könne sie ihre Haare einfach mal verstecken, so Rojinski.

Drake ist am vergangenen Mittwoch mit einem der begehrten Brit Awards ausgezeichnet worden. Der kanadische R&B-Sänger konnte den Preis leider nicht selbst entgegennehmen, berichtete die Online-Zeitung »The Jewish Chronicle«. Neben Drake erhielt auch Ben Winston, der Regisseur des One-Direction-Videoclips »History«, die Auszeichnung in der Kategorie »Best British Music Video«. kat

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

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