Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Maggie Gyllenhaal Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 14.02.2017 10:19 Uhr

Maggie Gyllenhaal erschien zur Eröffnung der Berlinale vergangenen Donnerstag in einem Hingucker in Rosé von Gucci. Aber Äußerlichkeiten sind nicht alles: Die Schauspielerin ist nämlich politisch sehr interessiert. Wie faz.net berichtete, sagte sie am Sonntag: »In meinem Land ist Politik gerade allgegenwärtig. Es ist unmöglich, nicht darüber nachzudenken und sich davon beeinflussen zu lassen. Und so fließt Politik auch in unsere Arbeit ein, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.«

Joel und Ethan Coen
arbeiten offenbar wieder an einem neuen Projekt. Wie die Produktionsfirma Universal Pictures am vergangenen Freitag ankündigte, habe sie die beiden Regisseure (A Serious Man) gebeten, das Skript zu Scarface aufzuhübschen. Der Film erschien bereits 1932 und wurde 1983 von Brian De Palma mit Al Pacino in der Hauptrolle verfilmt. Universal Pictures nennt die Neuverfilmung, die im Herbst 2018 fertig sein soll, »überwältigend«.

Natalie Portman hat Hebräisch-Nachhilfe gegeben. Für die »Vanity Fair« erklärte die schwangere Schauspielerin (Black Swan, Thor) in der Video-Rubrik »Secret Talent Theatre« Slang auf Iwrit. Wer also mit Wörtern wie »lisrom«, »eiseh bassa« oder »Chaval al hasman« noch nichts anfangen konnte, dem erklärte Portman auf charmante Weise die Übersetzung. Ein wenig Wortkunde gab es noch obendrauf: So stellte Portman die Verbindung zwischen den Wörtern »Balagan« und »Balcony« her. Balagan steht für das Durcheinander, das auf einem Balkon häufig zu finden ist.

Liev Schreiber erinnert mit einem Instagram-Bild an die USA als Land für Einwanderer. Vergangene Woche postete der amerikanische Schauspieler (Spotlight) ein Bild seines Großvaters Alex Milgram und schrieb: »Wir sind eine Nation von Einwanderer-Enkeln. Kriegsflüchtlinge und Leute, die vor Intoleranz geflohen sind, kamen für etwas Besseres her. Ein besseres Leben. Freiheit. Das sind wir.« Die Vorfahren mütterlicherseits kamen aus der Ukraine und Polen. kat

Medien

KI-Verstoß: »Tagesspiegel« nimmt Casdorff-Texte offline

Stephan-Andreas Casdorff verfasste auch für die Jüdische Allgemeine Kommentare. Die Redaktion prüft, ob auch diese Texte von einer KI statt von Casdorff selbst verfasst wurden

 12.06.2026

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  12.06.2026 Aktualisiert

Musik

Mike D in Berlin: Ein Beastie Boy meldet sich zurück

Das Berliner Säälchen am Holzmarkt wird zur Kulisse des einzigen Deutschland-Konzerts des »Beastie Boys« Mike D. Hunderte Fans sind begeisterte Zeugen des überraschenden Comebacks ihres Idols

 12.06.2026

Weltmeisterschaft

Die Kraft des Gemeinsamen

Vom Hoffen, Mitfiebern und Leiden: Eine Liebeserklärung an die Macht und die Möglichkeiten des Fußballs

von Awi Blumenfeld  11.06.2026

Kulturfest

Jüdische Woche in Leipzig

70 Leipziger Institutionen und Vereine gestalten ein Programm zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Erwartet werden internationale Gäste

 11.06.2026

Dresden

Elnet: Initiative soll Neugier auf jüdisches Leben wecken

Die Kampagne ist Teil des Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« und wird zunächst sechs Wochen sichtbar sein

 11.06.2026

Hass auf der Bühne

»Hofnarr der Hamas«: Kritik an Auftritt von Bassem Youssef in Berlin

Der amerikanisch-ägyptische Comedian relativiert die Hamas-Verbrechen vom 7. Oktober und verbreitet Verschwörungsmythen über Israel. Nun werden Forderungen nach einer Absage seiner Vorstellung im Tempodrom laut

von Imanuel Marcus  11.06.2026 Aktualisiert

Festival in Köln

»Shalom-Musik.Koeln« 2026 bringt jüdische Musik in die ganze Stadt

Avi Avital, Sharon Brauner, Omer Klein und Bar Zemach sind nur vier der vielen Künstler, deren Performances auf dem Programm stehen

 11.06.2026

Hollywood

Hasswelle gegen Gwyneth Paltrow wegen Israel-Werbung

Die Datstellerin mit jüdischem Familienhintergrund ist das Werbegesicht für das israelische Luxusbauprojekt 51 Park in Herzliya. Die Quittung: Sie wird online als »genocide queen« beschimpft

 11.06.2026