Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Hugo Egon Balder Foto: imago

Jeff Goldblum freut sich über die vielen kreativen Arbeiten seiner Fans. Der Schauspieler (Independence Day) war am vergangenen Freitag zu Gast in der BBC-Sendung The Graham-Norton-Show und hatte großen Spaß beim Betrachten der vielen Kunstwerke. Einige nahmen das »Blum« in Goldblum sehr wörtlich und photoshopten den Kopf des 63-Jährigen in vielerlei Blumen hinein. Goldblum stört das ganz und gar nicht, er findet es äußerst komisch.

Hugo Egon Balder spielt noch bis zum 26. Juni an der Frankfurter Komödie im Stück Aufguss an der Seite von Jeanette Biedermann. Privat, sagte der 66-Jährige der Frankfurter Neuen Presse, sei er gar nicht so wellnessmäßig unterwegs: »Ich gehe weder ins Schwimmbad noch in die Sauna, das ist mir zu nass und zu heiß, ich finde dabei keine Ruhe.« Sport ist offenbar auch nicht seine erste Wahl: »Ich bin von Haus aus faul.« Na ja, es gibt Schlimmeres.

Mayim Bialik hat sich als etwas verrückte Katzenlady geoutet. In ihrem Blog »GroKoNation« zählte die Schauspielerin fünf Sachen auf, die sie an Katzen toll findet: Sie gehen selbstständig aufs Katzenklo, sind sehr unabhängig, knabbern im Gegensatz zu Hunden keine Schuhe an, riechen gut und merken, wenn es ihren Mitbewohnern schlecht geht. Alle Hundeliebhaber denken jetzt ganz stark an Loriot und dessen Spruch: »Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.«

Billy Crystal hat mit persönlichen Geschichten an den kürzlich verstorbenen Muhammad Ali erinnert. Auf der Trauerfeier für die Boxlegende in dessen Heimatstadt Louisville im US-Staat Kentucky sprach er in bewegenden Worten über ihre 42 Jahre dauernde Freundschaft. Crystal erzählte, dass Ali einmal zu ihm gesagt hatte: »Du bist mein kleiner Bruder.« Außerdem habe Ali, als der Comedy-Star von der Hebräischen Universität Jerusalem ausgezeichnet wurde, für das Event geworben, er sei sogar selbst zum Dinner gekommen und habe schließlich mit Crystals Familie am Tisch gesessen. kat

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026