Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Idan Raichel Foto: Stephan Pramme

Zooey Deschanel ist zum Judentum konvertiert. Die amerikanische Schauspielerin, die ihren jüdischen Freund im Juni heiratete, schloss den Konversionsprozess kurz vor der Hochzeit und der Geburt ihres Kindes ab. Ob sie liberal, konservativ, orthodox oder ganz anders übergetreten ist, das wurde nicht bekannt. Ein Insider will wissen, dass die 35-Jährige aus Liebe zu ihrem Mann den Glauben gewechselt hat. Wie auch im-
mer: Masal Tow!

Itzhak Perlman ist nicht nur ein ausgezeichneter Geiger, sondern auch ein frisch geehrter Träger der Presidential Medal of Freedom. Insgesamt verleiht Präsident Barack Obama die höchste Auszeichnung der Vereinigten Staaten an 17 Menschen, die sich um die Sicherheit, die nationalen Interessen oder den Weltfrieden verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird am 24. November verliehen.

Sarah Jessica Parker fordert in einem Interview mit der deutschen Ausgabe der »Cosmopolitan« mehr Humanismus. Auf die Frage, ob sie Feministin sei, antwortete die Sex and the City-Darstellerin: »Ich finde, es geht mittlerweile nicht mehr nur um Frauen. Farbige, Homosexuelle, Transgender, sie alle kämpfen um einen Platz in der Gesellschaft. Was wir brauchen, ist eine humanistische Bewegung.«

Idan Raichel hat in New York ein Konzert gegeben. Vor dem Klub, in dem er auftrat, versammelten sich BDS-Befürworter (Boycott, Divestment, Sanctions), um gegen Israel zu protestieren. Raichel nahm die Demonstration gelassen. Er gebe überall auf der Welt Konzerte, vor denen ab und an protestiert werde. »Ich denke aber, dass man auf die Stimmen der Künstler hören sollte.« Um das zu betonen, widmete er den BDS-Unterstützern sein Lied Mechaka (Warten), einen Song über den inneren Wandel. kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026