Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 20.04.2015 18:45 Uhr

Susan Sideropoulos übernimmt eine neue Rolle. Die Schauspielerin soll im Sommer für die Sat.1-Serie Mila – Allein war gestern vor der Kamera stehen. Das berichtete die Bild-Zeitung. Sideropoulos (Gute Zeiten, schlechte Zeiten) spiele darin eine moderne Single-Frau. »Mila ist eine Mischung aus allen meinen Single-Freundinnen. Unangepasst, eckig und kantig, witzig«, beschrieb Sideropoulos ihre Rolle. Sie selbst ist seit Teenagertagen vergeben. Mit ihrem Mann Jakob Shtizberg ist sie seit zehn Jahren verheiratet.

Oliver Polak hat aus dem Nähkästchen geplaudert. Der Komiker war in die Sendung Hörbar Rust von Bettina Rust beim rbb-Sender radio Eins eingeladen. Dort erzählte er von seinen Depressionen, seinem Leben als einziger Jude in Papenburg und davon, dass sein Buch Der jüdische Patient bald verfilmt wird.

Ilja Richter wäre »gerne frecher gewesen«. Das sagte der Schauspieler laut »Rheinischer Post« bei einer Lesung seines Buches Du kannst nicht immer 60 sein: Mit einem Lächeln älter werden im nordrhein-westfälischen Brüggen. Richter erzählte von den 70er-Jahren als ein spannendes, aufregendes, dramatisches Jahrzehnt, das aber in der Unterhaltung eine Ruine gewesen sei, weil es damals strenge Vorschriften »gegen alles, was Spaß macht« gegeben habe.

Billy Joel wird Vater. Für den 65-jährigen Sänger (The River of Dreams) ist es zwar eine späte, aber nicht die erste Vaterfreude. Joel hat bereits eine erwachsene Tochter, die ebenfalls Sängerin ist. Seine jetzige Frau Alexis Roderick, mit der er seit 2009 zusammen lebt, soll laut eines Sprechers des Künstlers das gemeinsame Kind im Sommer zur Welt bringen.

Mario Mandzukic hat sich tätowieren lassen. Leider ist dabei etwas schiefgelaufen, denn bei der Vorlage zum Tattoo, das den Spruch »Was mich nicht umbringt, macht mich stärker« von Friedrich Nietzsche auf Hebräisch zeigt, war so ziemlich alles falsch – Infinitive anstelle von konjugierten Verben und als Special: Das Tattoo ist in Spiegelschrift. Wirklich einzigartig. kat

Archäologie

Hoffnung auf Latrinen - Grabung legt mittelalterliche Keller frei

Die Funde auf dem Areal der zweiten Jüdischen Gemeinde informieren über das Leben im mittelalterliche Erfurt. Zugleich geben sie Einblicke in die Stadtplanung des 13. Jahrhunderts

von Matthias Thüsing  28.09.2026

Sachsen-Anhalt

Der 7. Oktober und die Folgen: Podiumsdiskussion in Halle

Vor drei Jahren überfielen islamistische Terroristen Israel und rissen damit Gaza in einen bis heute andauernden Krieg. Zeitgleich nahmen weltweit antisemitische Ausschreitungen zu. Diskutanten erörtern die Ursachen

 28.09.2026

Hard-Rock-Legenden

Kiss feiern 50 Jahre »Rock and Roll Over«

Eine umfangreiche Neuauflage des Albums kommt. Was ist enthalten?

 28.09.2026

Babyn Jar

Sie alle hatten einen Namen

In der Schlucht bei Kyjiw ermordeten deutsche Täter am 29. und 30. September 1941 innerhalb von zwei Tagen rund 34.000 Jüdinnen und Juden

von Andreas Albrecht  28.09.2026

Berlin

Verschollene Golem-Filmmusik feiert Berliner Erstaufführung

Der Komponist Hans Landsberger, ein späteres Holocaust-Opfer, hatte die sinfonische Begleitmusik für den Film geschrieben. Seine Komposition gilt als Meilenstein in der Entwicklung der Filmmusik

 28.09.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Wöchentliche Papierflut oder Die kleinen verkannten Kunstwerke

von Nicole Dreyfus  27.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  27.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  27.09.2026

Meinung

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026