Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

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Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 16.03.2015 16:45 Uhr

Michael Douglas hat über seine Erfahrung mit Antisemitismus geschrie ben. Der amerikanische Schauspieler schilderte in einem Meinungsbeitrag für die »Los Angeles Times«, wie sein Sohn Dylan im Urlaub in Südeuropa mit Judenhass konfrontiert wurde. Das erinnere ihn an seine eigenen Erfahrungen. Douglas erzählt aber auch, dass er sich durch seinen Sohn wieder dem Judentum zuwandte. Als dieser begann, sich mit Religion auseinanderzusetzen, fing auch Douglas senior an, sich wieder dem Glauben der Väter anzunähern.

Rabbiner Daniel Alter tritt in die Pedale. Für die »Cycling Unites Critical Mass«-Tour am Brandenburger Tor fährt der Rabbiner am 20. März gemeinsam mit einem Imam auf einem Tandem. »Juden, Muslime und Radfahrer wollen angstfrei in unserer Stadt leben – dafür radeln sie gemeinsam zum Abschluss der Berlin Bicycle Week vom Brandenburger Tor an jüdischen und muslimischen Einrichtungen vorbei zur Tempelhofer Freiheit«, heißt es in der Beschreibung zu dem Projekt.

Norbert Bisky hat sich in die Stadt Tel Aviv verliebt. Das sagte der Maler dem Berliner Stadtmagazin TIP. »Ehrlich gesagt, hab’ ich im Moment keine Lust, nach Berlin zurückzukommen. Ich plane jetzt schon meinen nächsten Tel-Aviv-Aufenthalt.« Gerade hat Norbert Bisky sein Atelier mit dem seines israelischen Kollegen Erez Israeli getauscht. Die Stadt wirkt sich auch auf Biskys künstlerisches Schaffen aus: »Es fließen viele Eindrücke meiner Umgebung in die Bilder ein. So ist Tel Aviv in den Werken präsent.«

Bernard-Henri Lévy hat das Geheimnis um sein offenes Hemd gelüftet. Im Interview mit dem »Zeit-Magazin« sagte er: »Ich trage nie Krawatte oder einen Mantel. Das alles engt mich ein und gibt mir das Gefühl zu ersticken. Der Wille nach Freiheit ist der dominierende Faktor in meinem Leben.« kat

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

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Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

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Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

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Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

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Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

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Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

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Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

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Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

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Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026