Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Susan Sideropoulos Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 16.02.2015 21:05 Uhr

Susan Sideropoulos ist zwar bei der Vox-Sendung Promi Shopping Queen nicht Erste geworden, hat aber auf der Suche nach dem perfekten Outfit (Motto: »Morgens Business, abends Party – Präsentiere ein Outfit, das sich im Handumdrehen auf dem Laufsteg verändern lässt«) ein echtes Schnäppchen erstehen können. In einer Dresdener Shopping-Mall kaufte sie einer jungen Frau eine unechte sogenannte Nerd-Brille ab – für schlappe fünf Euro. Dafür gab es noch ein Autogramm auf dem Unterarm des etwas verdutzten Teenies, und weiter ging es.

Mayim Bialik hat es satt, dass sie zur Zielscheibe der Anti-Impf-Bewegung geworden ist. In einem Post auf ihrer offiziellen Facebook-Seite macht die Schauspielerin (The Big Bang Theory) ihrem Ärger Luft: »Ich würde gern die Gerüchte um meinen Standpunkt zum Impfen zerstreuen. Ich bin keine Impfgegnerin. Meine Kinder sind geimpft. Es gab so viel Hysterie und Wut rund um dieses Thema, und ich hoffe, dass von meiner Seite her die Dinge nun etwas klarer sind.«

Lesley Gore ist tot. Die amerikanisch-jüdische Sängerin, die mit ihrem Hit »It’s My Party« berühmt wurde, starb am Montag nach langer Krankheit im New York University Langone Medical Center in Manhattan. Gore, die eigentlich Sue Goldstein hieß, studierte Englische Literatur und textete auch für andere Künstler. So schrieb sie für Irene Cara den Hit »Out Here on My Own« für den Tanzfilm Fame. Goldstein lebte 33 Jahre lang mit der Schmuck-Designerin Lois Sasson zusammen.

Matisyahu
hat schon als Teenager nach dem tieferen Sinn des Lebens gefragt. Dabei habe ihm die Reggae-Ikone Bob Marley geholfen. Das sagte der amerikanische Sänger in einem Interview mit dem Online-Magazin »Medium«. »Ich war depressiv, allein, fühlte mich von Kindern, Trainern, Lehrern und Eltern missverstanden. So zog ich mich auf den Dachboden zurück – mit Musik und Gras. Und ich begann meine Suche.« kat

»Imanuels Interpreten« (24)

Stan Getz: Der Saxofon-Poet

Wenn Getz live spielte, wollten alle da sein und zuhören. Der Vollblutmusiker kämpfte jedoch über Jahrzehnte hinweg mit Dämonen, die ihn zerstörten

von Imanuel Marcus  02.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  02.09.2026

Interview

»Meine Musik soll Herzen öffnen«

Motty Steinmetz ist in der orthodoxen Welt ein Superstar. Sein Großvater überlebte Auschwitz, nun tritt er zum ersten Mal in Deutschland auf. Wir haben mit dem chassidischen Sänger gesprochen

von Jan Feldmann, Mascha Malburg  02.09.2026

Musik

»Wir müssen laut sein. Stark sein. Kämpfen«

Der Rapper Ben Salomo hat in den sozialen Medien eine eindringliche Botschaft an die jüdische Gemeinschaft gerichtet. Was ihn zu dem Appell bewegt hat, erklärt er im Gespräch mit JA-Videoredakteur Jan Feldmann

von Jan Feldmann  02.09.2026

Albrecht Weinberg (1925 - 2026)

Kino

»Es ist immer in meinem Kopf«

Im Mai starb Albrecht Weinberg im Alter von 101 Jahren. Nun erscheint ein bewegendes Porträt über den Holocaust-Überlebenden, der nie den Glauben an die Menschheit verlor und seine letzten Lebensjahre der Erinnerungsarbeit widmete

von Wiebke Hollersen  02.09.2026

Zahl der Woche

6,6 Gramm Zucker

Fun Facts und Wissenswertes

 01.09.2026

Kino

Eine Rückkehr, keine Heimkehr

Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen in »Vaterland«, Pawel Pawlikowskis Drama über Thomas Manns Reise durch das geteilte Deutschland 1949

von Rudolf Worschech  01.09.2026

London

Gal Gadot drehte »The Runner« auf Krücken: »Ich brauchte eine Pause«

»Irgendwann waren meine Füße kaputt und das war’s dann«, sagt die israelische Darstellerin. »Danach musste ich mich erholen und all das.«

 01.09.2026

Literatur

Die perfekte Paranoia

»Howl« ist eine romangewordene Angstattacke, die Hoffnung macht. So etwas kann nur der britische Schriftsteller Howard Jacobson

von Sophie Albers Ben Chamo  01.09.2026