Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Shia LaBeouf hat gerade keinen guten Lauf. Der Schauspieler ist laut Medienmagazin »TMZ« im Londoner Klub »Hobgoblin« bei einer Schlägerei gefilmt worden. LaBeouf, der noch vor wenigen Wochen verkündet hatte, sich ganz aus dem Showbiz zurückzuziehen, ist spätestens seit dieser Prügelei wieder im Gespräch.

Adam Sandler ist mit seinem Film Kindsköpfe 2 gleich acht Mal für die Goldene Himbeere nominiert worden. Die Auszeichnung wird für schlechte Leistungen überreicht, und Sandler hat mit diesem Award schon einige Erfahrungen gemacht. Dass der Film allerdings in fast jeder Kategorie von »Schlechteste Fortsetzung« bis »Schlechtestes Ensemble« vertreten ist, dürfte auch für den 47-Jährigen überraschend sein.

Pamela Anderson hat ihre Flitterwochen in Israel verbracht. Nachdem die Schauspielerin ihren Ex-Ehemann Rick Salomon erneut geheiratet hatte, reisten sie direkt ins Heilige Land. Das Programm klingt nach Entspannung, denn es ging über Jerusalem ans Tote Meer.

Gwyneth Paltrow verhungert zwar nicht, aber ihre jüngste Detox-Empfehlung für den Januar macht schon beim Lesen Appetit auf ein großes Stück Kuchen. Im Blog der Online-Plattform Goop.com empfiehlt die Schauspielerin Rezepte, die größtenteils aus Kräutertee und Gemüse bestehen. Die Gerichte seien in Zusammenarbeit mit Alejandro Junger, einem Ernährungsspezialisten, entstanden. Sie machen auf jeden Fall Appetit auf mehr – nämlich Brot.

Henryk M. Broder hat Großes vor. Der Journalist möchte für sein Buch Die letzten Tage Europas mit allen Mitteln den Anti-Preis »Europäische Distel« gewinnen. Um Platz eins bei der von der Europa-Union vergebenen Auszeichnung zu belegen, bittet Broder seine Leser seit Wochen um Mithilfe. »Nirgendwo in den Teilnahmebedingungen steht, dass Sie nur eine Stimme haben oder nur einmal abstimmen dürfen«, so Broder. »Es ist so wie früher beim sogenannten Begrüßungsgeld, das konnte man sich auch mehrmals abholen.« ppe/kat

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026