Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Sharon Brauner findet es toll, Mutter zu sein. Obwohl sie es sich ganz anders vorgestellt habe. Das sagte die 44-jährige Sängerin in einem Interview mit der in Berlin erscheinenden BZ. »Ich habe gedacht, dass es ein Mega-Albtraum wird. Dass man gar nicht mehr schläft, dass mein Mann und ich uns furchtbar streiten.« Aber alles sei sehr entspannt, und der einjährige Sohn des Paares sei »immer nur happy«.

Ben Sahar sucht einen neuen Verein. Der Angreifer beim Hauptstadtverein Hertha BSC habe eine lange »Durststrecke« hinter sich und sagte er der Berliner Morgenpost: »Die vergangenen sechs Monate waren sehr frustrierend für mich.« Er müsse nun mental stark bleiben und nach vorn schauen. Die Transferzeit für Spieler geht noch bis Ende Januar. Fest steht für den 24-Jährigen, dass er in Europa bleiben wolle. »Vielleicht sogar in der Bundesliga.«

Bugs Bunny soll jüdisch sein. Das zumindest behauptet der britische Filmwissenschaftler David Yehuda Stern nach ausgiebigem Studium vieler Episoden. Die Comicfigur »lebt in einer jüdischen Nachbarschaft, hat einen New Yorker, jüdischen Dialekt und benutzt schlagfertige Antworten um alle Versuche, ihn zu vernichten, zu umgehen«. Außerdem seien sowohl die Synchronstimme des Comic-Hasen als auch der Produzent der Serie Juden. Na, wenn das kein Beweis ist.

Susan Silverman ist laut der Website Jewrotica.org eine der sexiesten Rabbinerinnen. Die Schwester der amerikanischen Comedien Sarah Silverman landete unter den Top Ten und teilt sich diese Ehre mit jungen, engagierten Rabbinerinnen und Rabbinern. Denn ausschlaggebend für die Wahl waren nicht etwa Traummaße, sondern jüdische Spiritualität.

Susan Sideropouls hat das Geheimnis ihrer Ehe verraten. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sagte die 33-jährige Schauspielerin und Moderatorin: »Man muss aufhören, danach zu suchen, was man nicht hat, sondern zu schätzen wissen, was man hat!«. Weise Worte. Nun, Sideropoulos muss es wissen. Immerhin ist sie seit 18 Jahren mit ihrem heutigen Mann zusammen. kat

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026

Literatur

Geistige Freiheit

Tschechien ist Ehrengast der Buchmesse. Unser Autor erinnert an die Zeit nach dem Prager Frühling, als Bücher in seiner Heimat als »Samisdat« im Untergrund erschienen

von Jan Faktor  08.10.2026

Nahost

Die Geschichte eines Krieges

Shahrzad Eden Osterer und Richard C. Schneider analysieren den Konflikt zwischen Israel und Iran – und die Rolle der involvierten Proxy-Armeen

von Eva M. Grünewald  08.10.2026

7. Oktober

Maxim Biller und die Barbaren

In »Schwarze Samstage« kämpft der Schriftsteller mit den Folgen des Massakers in Israel – und zieht eine harte Linie zwischen Juden und »Gojim«

von Tobias Kühn  07.10.2026

TV-Tipp

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  07.10.2026