Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Alan Dershowitz geht in Rente. Zumindest in seiner Funktion als Professor an der Harvard Law School. Der streitbare Jurist, der in seiner Karriere nicht nur jüngster Professor in Harvard war, sondern auch Prominente wie den amerikanischen Schauspieler O. J. Simpson und den WikiLeaks-Gründer Julian Assange vertreten hat, definiert aber seinen Ruhestand ganz eigen: »Mein Rentnerdasein besteht hauptsächlich daraus, dass ich meinen Stundenplan auf nur zehn Dinge zur selben Zeit reduziere.«

Adam Sandler hat es auf die Liste des Wirtschaftsmagazins »Forbes« geschafft. Was nach einem kleinen Erfolg klingt, ist bei genauerer Betrachtung allerdings nicht schmeichelhaft. Denn Forbes listete die Schauspieler auf, die ihre Filmgage nicht wert seien. Sandler würde für jeden investierten Dollar nur etwa das Dreieinhalbfache erwirtschaften. Andere Kollegen spielten das 80-Fache ein. Sandler, vielleicht ist das ein Trost, befindet sich aber in guter Gesellschaft. Reese Witherspoon oder Katherine Heigl zählen laut Forbes-Liste auch zu den Überbezahlten.

Sharon Osbourne hat mit ihrem Mann Ozzy eine Paartherapie gemacht. Das sagte die Moderatorin in einem Interview mit dem Magazin »Hello!«. Allerdings mussten die beiden herausfinden, dass diese Form der Problembewältigung nicht für sie geschaffen war. »Es hat Ozzy nur wütend gemacht«, sagte Sharon Osbourne. Die Kraft, sich ihren Schwierigkeiten zu stellen, hätten sie aus ihrer Familie gezogen. Außerdem sei es sowieso das Erfreulichste, dass Ozzy mittlerweile seit zehn Monaten trockener Alkoholiker sei.

Christian Berkel und seine Frau Andrea Sawatzki freuen sich auf die Feiertage. In einem Interview mit dem Sender »Hit Radio FFH« sagte Sawatzki, sie übernehme die Dekoration, während sich ihr Mann dem Kochen widmete. kat

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026