Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Lily Brett hat sich in die Sankt-Agnes-Kirche in Köln verliebt. Das schreibt die Autorin in der Wochenzeitung Die Zeit. Für sie als atheistische Jüdin sei das nicht problematisch, erklärt Brett in der Rubrik »Denk ich an Deutschland«.

Arnon Grünberg hat in derselben Rubrik erzählt, wie er seine Sommerferien in Deutschland verbracht hat. Der niederländische Autor fuhr mit seinen Eltern nicht nur in den Harz, sondern auch an den Tegernsee und in den Schwarzwald. Dort lernte er auch die Bedeutung des Wortes Kurschatten.

Patrick Bruel kommt nach Tel Aviv. Der französisch-algerische Chansonsänger wird am 8. August ein Konzert geben. Patrick Bruel freut sich schon, seinen Musikern das Land zu zeigen, sagte er in einem Interview. Israel habe ihm gefehlt.

Lew Lewiew hat ein paar Diamanten weniger. Dem israelischen Milliardär wurden in Cannes Juwelen im Wert von 103 Millionen Euro gestohlen. Der bewaffnete Täter, der in das Hotel, in dem eine Schmuckausstellung stattfinden sollte, eindrang, konnte fliehen. Der Raub zählt offenbar jetzt schon zu den spektakulärsten in der französischen Geschichte.

Marcel Reif war bei »Markus Lanz« zu Gast und hat in der ZDF-Talkshow aus seinem Leben erzählt. Etwa darüber, warum seine Eltern einst nach Tel Aviv ausgewandert und wieder nach Deutschland zurückgekommen sind. Der Sportkommentator erinnerte sich, wie er das erste Mal nach langer Zeit wieder nach Tel Aviv kam und gefragt wurde, warum er in Deutschland lebe. Für ihn als damals 18-Jährigen sei das ein schwieriges Erlebnis gewesen, das er nie vergessen werde. kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026