Düsseldorf

Paul-Spiegel-Filmfestival gestartet

Foto: picture alliance/dpa

Das Paul-Spiegel-Filmfestival zeigt seit Mittwochabend in Düsseldorf Filme, die sich mit verschiedenen Aspekten jüdischen Lebens befassen. Das Programm unter dem Titel »Jüdische Welten« solle ein realistisches Bild des Judentums und die Vielfalt der jüdischen Identitäten vermitteln, die sich nicht allein auf eine religiöse Dimension oder die Schoah reduzieren ließen, erklärte die Jüdische Gemeinde Düsseldorf.

Das Festival läuft bis zum 11. Juni und richtet sich inhaltlich bewusst sowohl an jüdisches als auch nicht-jüdisches Publikum.

Koproduktion Zur Eröffnung wurde die Komödie »Tel Aviv on Fire« (2018) über die herausfordernde Produktion einer schnulzigen Soap Opera gezeigt, die Israelis und Palästinenser vor dem Fernseher vereint. Es handelt sich um eine israelisch-belgisch-französisch-luxemburgische Koproduktion.

Das Festival ist nach dem langjährigen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, benannt. Das komplette Programm mit dem Titel »Jüdische Welten« ist hier einsehbar. epd/ja

Meinung

Die Israel-Allergie der ARD: Douze Points für Israel und dann Schweigen

Die ARD-Aftershow zum Eurovision Song Contest offenbarte mehr als nur eine redaktionelle Panne. Sie zeigte ein tiefgreifendes Problem

von Guy Katz  17.05.2026

Sachbuch

Pageturner zum Nahostkonflikt

Hamza Abu Howidys Erstlingswerk »Muscheln am Strand von Gaza« erzählt von einer Jugend unter der Terrorherrschaft der Hamas

von Sabine Brandes  17.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  17.05.2026

Das hebräische Alphabet übersetzt in Magnetbuchstaben.

Glosse

Der Rest der Welt

Urlaub in Italien oder Warum ich überall Hebräisch höre

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Kulturkolumne

Meine halbierte Bibliothek

Ein Umzug steht an. Warum Uwe Johnson bleibt und Günter Grass rausfliegt

von Maria Ossowski  17.05.2026

Wien

14 Aktivisten bei Anti-Israel-Demo festgenommen

Vor Beginn des ESC-Finales gab es mehrere Demonstrationen gegen Israels Teilnahme

 17.05.2026

Meinung

Ein Mutmacher in trüben Zeiten

Die Abstimmung für Noam Bettan beim Eurovision Song Contest zeigt, dass sich die Bürger nicht so einfach von israelfeindlicher Propaganda beeinflussen lassen

von Daniel Killy  17.05.2026

Eurovision Song Contest

Als die Zuschauer abstimmten, rutschte Israel deutlich nach oben

Das Zuschauervoting mit einer Abstimmung für Israels Ansehen zu verwechseln, wäre ein Fehler. Aber es sagt etwas über ESC-Fans

von Martin Krauss  17.05.2026

Aufgegabelt

Mocktail: Tel Aviv Spritz

Rezepte und Leckeres

 17.05.2026