Corona-Pandemie

Palina Rojinski vermisst das Kino

Palina Rojinski Foto: imago

TV-Moderatorin Palina Rojinski (36) hat nach eigenen Worten während der Pandemie die Kinobesuche »doll vermisst«. »Wenn man im Kino sitzt und diesen Dolby-Surround-Sound hat und sieht alles auf dieser großen Leinwand, das ist einfach so ein schönes Erlebnis«, sagte sie in einem Interview mit »t-online«, das am Montagabend veröffentlicht wurde. »Zu Hause auf der Couch ist es auch schön, aber Kinofilme sind einfach für die große Leinwand gemacht.«

Auch andere Kulturveranstaltungen wie etwa Konzerte hätten ihr im vergangenen Jahr gefehlt. Insgesamt sei der Kultur während der Pandemie auch zu wenig geholfen worden, sagte Rojinski. »Es ist sehr schade, dass die Kulturbranche insgesamt sehr viel Geld in Deutschland umsetzt, das aber irgendwie nicht so richtig im Bewusstsein, vor allem der Politiker, verankert zu sein scheint.« 

Die 36-Jährige wurde im Fernsehen mit Formaten wie »MTV Home« und »Circus Halligalli« bekannt. 2020 spielte sie die weibliche Hauptrolle in der Komödie »Nightlife«, aktuell ist sie im Kinofilm »Space Jam 2« als Sprecherin der Lola Bunny zu hören.

Journalismus

Neuer Georg Stefan Troller Preis ehrt Beiträge über jüdisches Leben

Er hat einst das Interview-Format revolutioniert. Ein neuer Journalisten-Preis wird im Namen des im September 2025 gestorbenen Schoa-Überlebenden Georg Stefan Troller ausgeschrieben

 20.03.2026

Genuss

Koschere Frühlingsblumen

Warum der Sederabend für Weinliebhaber kein Albtraum mehr sein muss

von Jacques Abramowicz  20.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  20.03.2026

Literatur

Eine schrecklich nette Familie

Aus Schweden kommt ein jüdischer Berlin-Roman von Anna Brynhildsen

von Frank Keil  20.03.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  20.03.2026

Jugendbuch

Zwei Jungen und die Liebe

Julya Rabinowich erzählt in »Mo & Moritz« eindringlich, aber auch plakativ von einer Beziehung zwischen einem Juden und einem Muslim

von Katrin Diehl  20.03.2026

Johannes Becke

Nachdenken über Israel

Ist der jüdische Staat als ein Teil Europas oder des Nahen Ostens zu verstehen? Der Autor gibt in seinem Buch profunde und überraschende Antworten

von Ralf Balke  20.03.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  20.03.2026

Siri Hustvedt

Ihr Lebensmensch

In einem tieftraurigen und wunderschönen Erinnerungsbuch nimmt die Schriftstellerin Abschied von ihrem Mann Paul Auster, der 2024 an Krebs starb

von Katrin Richter  20.03.2026