Heidelberg

Nordisches Modell

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Foto: Philipp Rothe

Am Mittwoch, 30. Juni, findet der dritte und letzte Vortrag in der Reihe »Wandel in den europäisch-israelischen Beziehungen« des Ben-Gurion-Lehrstuhls für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) statt.

Diesmal geht es um die israelisch-skandinavischen Beziehungen. Um 18.15 Uhr spricht die Historikerin Orna Keren-Carmel (Hebräische Universität Jerusalem) in einem Zoom-Webinar über »Israel and Scandinavia: The First Decades«.

GEMEINSAMKEITEN Keren-Carmel geht der Frage nach, was das sogenannte »Nordische Modell«, ein sozial-wirtschaftliches Modell, das von den skandinavischen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert wurde, mit Israel zu tun hat. Welche Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Israel und Skandinavien, und hat Israel zu einem der Länder eine besondere Beziehung?

Keren-Carmel nimmt dabei nicht nur die erste Phase nach der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 in den Blick, sondern erläutert auch, wie sich die Beziehungen bis heute entwickelt haben.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. Den Link gibt es auf www.hfjs.eu, oder man wählt sich bei Zoom über die Webinar-ID: 847 7402 7537 und den Kenncode 000218 ein.  ja

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026