Fernsehen

Arte: Mehr Interesse für Comedy-TV-Serie mit ukrainischem Präsidenten

Ausschnitt aus »Diener des Volkes« Foto: imago/Pacific Press Agency

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stand früher als Schauspieler vor der Kamera - jetzt registriert der Sender Arte eine steigende Nutzung für eine seiner Fernsehserien. »Diener des Volkes« werde online seit Tagen mehr abgerufen als noch vor ein paar Wochen, teilte der deutsch-französische Sender in Straßburg am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

In der ukrainischen Polit-Comedy-Serie spielt Selenskyj einen Lehrer, der plötzlich Präsident der Ukraine wird. In der Arte-Mediathek ist die erste Staffel zu sehen. Von dem Sender hieß es weiter: »Aufgrund des hohen öffentlichen Interesses an der Person Wolodymyr Selenskyj hat Arte im Herbst 2021 beschlossen, die Serie zu kaufen. Die aktuelle Entwicklung in der Ukraine hat dieses Interesse erheblich verstärkt.«

Die Serie laufe seit November 2021 voraussichtlich bis Mai in der Mediathek. Es werde noch besprochen, ob die Serie darüber hinaus gezeigt werde. Arte kündigte zudem an, dass man die Serie auch im jeweiligen Arte-Bereich in den Mediatheken von ARD und ZDF zeigen wolle.

Hollywood

Zwei große Favoriten für die Oscars - und jede Menge Außenseiter

Zwei Filme, die originell zwischen allen Genres hin- und herspringen, führen das Oscar-Rennen an - und das mit einer neuen Rekordzahl von Nominierungen. Doch in der Nacht zum Montag könnte es auch Überraschungen geben

von Marius Nobach  12.03.2026

Berlin

Wirbel um Weimer: Regierung weist Rücktrittsforderung zurück

Erst gab es Debatten über Antisemitismus auf der Berlinale, jetzt über den Buchhandlungspreis: Die Bundesregierung stellt sich hinter ihren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

von Julia Kilian, Verena Schmitt-Roschmann, Sabrina Szameitat, Silke Sullivan  12.03.2026

Aufgegabelt

Kräuter-Hühnersuppe mit Hawaij

Rezepte und Leckeres

von Katrin Richter  12.03.2026

Der Rest der Welt

Der Rest der Welt

Eine Überdosis an Chatgruppen oder Was das Jüdische daran ist

von Nicole Dreyfus  12.03.2026

Tischtennis

Wer waren Marty Reisman und Alojzy Ehrlich?

Der Oscar-nominierte Film »Marty Supreme« knüpft an wahre Biografien an

von Martin Krauss  12.03.2026

Hollywood

Curtis zu Chalamets Opernspruch: Vermächtnis beschädigt

Oper und Ballett interessierten niemanden mehr: Mit solchen Äußerungen sorgt der Oscar-nominierte Timothée Chalamet weiter für Wirbel. Nun meldete sich auch Oscarpreisträgerin Jamie Lee Curtis zu Wort

 12.03.2026

Kolumne

Die Schließung des HIAS Wien ist das Ende einer Ära

Aus für einen Leuchtturm: Die Hebrew Immigrant Aid Society war die erste Anlaufstelle für sowjetische Juden, die in den Westen oder nach Israel auswandern wollten

von Eugen El  12.03.2026

Kinderfilm

Mit dem Aufzug ins Jahr 1938

»Das geheime Stockwerk« zeigt die Zeitreise eines Jungen als Detektivgeschichte. Ein gelungener und mehrfach ausgezeichneter Kinderfilm

von Gabriele Hermani  12.03.2026

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

 11.03.2026