Axel-Springer-Award

Mark Zuckerberg ausgezeichnet

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, Priscilla und Mark Zuckerberg, Facebook CEO, und Verlegerin Friede Springer (v.l.) Foto: dpa

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) hat den erstmals vergebenen Innovationspreis des Axel-Springer-Konzerns erhalten. Der Chef des sozialen Netzwerks nahm den »Axel Springer Award« am Donnerstagabend in Berlin entgegen.

Mit dem neuen Preis will der Medienkonzern nach eigenen Angaben jährlich herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus dem In- und Ausland auszeichnen, »die in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern, die Kultur prägen und sich gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen«.

Verantwortung Zuckerberg habe mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen, erklärte der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, Mathias Döpfner. Denn: »Jeder kann sich jederzeit vor breitem Publikum über alles äußern.« Zudem setze sich Zuckerberg intensiv mit der Frage auseinander, wie man mit dieser Macht verantwortungsvoll umgehe.

Der »Axel Springer Award« ist ein undotierter Preis. Über seine
Vergabe entscheidet der Springer-Vorstand laut eigenen Angaben nach Vorschlägen von Mitarbeitern des Hauses und künftig auch aus der Öffentlichkeit. epd

Schloßbergmuseum

Chemnitz zeigt Fotoausstellung über Mikwen

Ein Fotograf hat die Atmosphäre dieser meist unterirdisch gelegenen jüdischen Orte eingefangen

 26.03.2026

Charles Lewinsky

Melnitz, eine männliche Scheherazade

Der Schweizer Autor legt seinen Protagonisten auf die Couch und lässt ihn das 20. Jahrhundert erzählen

von Ellen Presser  26.03.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  26.03.2026

Shelly Kupferberg

Die Geschichte von Martha E. aus Schöneberg

In ihrem ersten Roman erzählt die Berliner Autorin von einer Nichtjüdin, die in der NS-Zeit zur stillen Heldin wurde

von Tobias Kühn  26.03.2026

Interview

»Man muss uns nicht gernhaben, aber man soll uns leben lassen«

Die Schoa-Überlebende Eva Erben und der TV-Moderator Günther Jauch sind seit Langem befreundet. Unser Reporter Michael Thaidigsmann hat Erben in Israel besucht und mit beiden gesprochen

von Michael Thaidigsmann  26.03.2026

Programm

Ferienprogramm, Retrospektive und ein Rache-Musical: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 26. März bis zum 2. April

 25.03.2026

Zahl der Woche

1:28,31 Minuten

Funfacts & Wissenswertes

 24.03.2026

Berlin

Holocaust: Ausstellung über das Mitwissen der Deutschen

Nach den beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten sagten viele, das habe man nicht gewusst. Wie glaubwürdig war das? Die Topographie des Terrors in Berlin widmet sich der Frage

 24.03.2026

Sachsen

Rund 1000 Veranstaltungen zum »Jahr der jüdischen Kultur«

Unter dem Titel »Tacheles« steht in Sachsen 2026 das jüdische Leben im Mittelpunkt. Zahlreiche Akteure beteiligten sich. Das Programm wächst noch immer

von Katharina Rögner  24.03.2026