Konzert in Düsseldorf

Lieberberg will mit Laschet reden

Marek Lieberberg bei einer Pressekonferenz 2017 Foto: imago/Manngold

Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg sucht in der Diskussion um sein in Düsseldorf geplantes Großkonzert das Gespräch mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Die Reaktion aus der Staatskanzlei stellt ihn bislang aber nicht zufrieden. Er habe Laschet geschrieben und bemühe sich nun seit zwei Tagen, den Regierungschef zu erreichen, erklärte Lieberberg am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Gespräch Er könne verstehen, dass Laschet sehr beschäftigt sei. »Aber wenn man Zeit hat, sich öffentlich zu äußern zu Veranstaltungen, deren Regularien man offenbar nicht kennt, dann denke ich, müsste man auch Zeit haben, hier zu reagieren, um auch dieses Gespräch zu führen.«

Laschet hatte sich zuvor zu dem von Lieberberg geplanten Konzert mit 13.000 Zuschauern in Düsseldorf geäußert und gesagt, er halte das Event »für kein gutes Signal«. Eine Entscheidung der Landesregierung über ein eventuelles Verbot der Veranstaltung steht noch aus. Die Stadt Düsseldorf hat das Konzept abgesegnet.

Lieberberg sieht sich in jedem Fall im Recht. Auf die Frage, was er im Falle einer Absage tun werde, antwortete er, man werde sich in diesem Fall mit geeigneten Mitteln »dagegen äußern«. »Wir sind überzeugt, dass wir 100 Prozent im Recht sind.«

Bei dem Konzert »Give Live a Chance« sollen unter anderem Bryan Adams, Sarah Connor, Rea Garvey oder The BossHoss spielen. dpa/ja

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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