Berlin

»Kunst, die ihre Fahnen hisst«

An elf Tagen treten 50 Künstler auf der Studiobühne auf. Foto: imago

Das Berliner Maxim-Gorki-Theater veranstaltet vom 2. bis 12. November Radikale Jüdische Kulturtage. An elf Tagen würden 50 Künstler auf der Studiobühne »eine neue jüdische Leitkultur in Theaterstücken, Performances, Filmen, Konzerten und Lesungen« erkunden, teilte das Theater am Freitag in Berlin mit.

kuratoren Dabei solle auf unterschiedliche Weise untersucht werden, »was ›jüdische Kunst‹ in Deutschland heute bedeuten kann und sollte – und was nicht«, hieß es weiter. Kuratiert wird die Veranstaltungsreihe von Max Czollek und Sasha Marianna Salzmann.

Bereits im vergangenen Jahr fand am selben Ort Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen statt. »In Zeiten, in denen die radikale Rechte mit wehenden Fahnen in die Parlamente einzieht, braucht es auch eine Kunst, die ihre Fahnen hisst«, kündigte Czollek an. epd

Expertin zur Berlinale

Kulturinstitutionen müssen wissen, wo die rote Linie überschritten ist

Äußerungen der Künstler seien israelbezogener Antisemitismus, betont Stella Leder

 27.02.2024

Rapmusik

Der unkaputtbare Kanye West?

Warum man manche Stars leider nicht loswird – egal, wie furchtbar sie sind

von Yannik Gölz  27.02.2024

Berlin

Scholz und Söder verurteilen Aussagen bei Berlinale-Gala

Dies könne so nicht stehen gelassen werden, meint der Kanzler

 26.02.2024

Europakonzert

Barenboim mit Berliner Philharmonikern in Georgien

Auf dem Programmzettel stehen Beethoven und Brahms

 26.02.2024

Kulturpolitik

Nach Berlinale-Eklat: DIG-Präsident kritisiert Roths zögerliche Haltung im Kampf gegen Judenhass

Beck: »Ich bin schon sehr erstaunt. Von ihr habe ich noch kein Wort der Kritik gehört«

 26.02.2024

Berlinale

Zentralrat der Juden fordert Konsequenzen

Auch Politiker von Regierung und Opposition hatten die Äußerungen und die Reaktion des Publikums beim Abschluss des Filmfestivals kritisiert

 26.02.2024

Biografie

Rudolf Heß, die Schlüsselfigur der NSDAP

In seinem Buch zerlegt der Historiker Manfred Görtemaker das gängige Narrativ zu Rudolf Heß

von Julien Reitzenstein  26.02.2024

Werner Arnold

»Wir haben bessere Informationen«

Der Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg über die Situation nach dem 7. Oktober

von Daniel Killy  26.02.2024

Berlin

Berlinale distanziert sich von Preisträger-Aussagen

Das Festival habe Verständnis dafür, dass diese »als zu einseitig empfunden wurden«, heißt es

von Weronika Peneshko  26.02.2024